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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zehn Millionen Euro für Förderung des Radtourismus

Kassel. Beim ersten nordhessischen Radforum, zu dem mehr als 80 Teilnehmer aus allen nordhessischen Landkreisen und der Stadt Kassel kamen, ist das Radtourismuskonzept für die GrimmHeimat NordHessen präsentiert worden. Das Konzept war in den vergangenen Monaten von allen Landkreisen und der Stadt Kassel verabschiedet worden und soll nun umgesetzt werden. So werden in den kommenden Jahren in den Ausbau der Radinfrastruktur, ein Radroutenkataster, das die mehr als 2.600 Kilometer touristisch relevanten Radwege erfasst, die Qualifizierung der Gastgeber und das touristische Marketing mehr als 10 Millionen Euro fließen, die von der EU, dem Bund, dem Land Hessen, den Landkreisen sowie den Städten und Kommunen anteilig getragen werden.

Zu den kurzfristig realisierten Projekten zählen beispielsweise der Ausbau und die Zertifizierung des Fulda-Radwegs mit vier Sternen nach den Kriterien des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs sowie der Ausbau des Bahnradwegs Hessen. Radfahren zählt zu den großen Urlaubstrends in Deutschland. Vor allem Routen entlang der Flüsse erfreuen sich großer Beliebtheit. 2009 wurde der Elberadweg zum beliebtesten Radweg gekürt. Aus Hessen zählten der Mainradweg und der Lahntalradweg zu den Top 10.

Die Urlaubsregion NordHessen, die sich seit 2009 unter der Dachmarke GrimmHeimat NordHessen vermarktet, möchte von diesem Trend stärker als bisher profitieren. Mit den Radwegen entlang  Fulda, Diemel, Weser und Schwalm sowie den Hessischen Radfernwegen gibt es bereits ein gutes Grundgerüst. „Nun komme es darauf, an die Qualität zu verbessern, die Wege stärker zu vernetzen sowie Gastronomie und Hotellerie entlang der Wege zu verbessern“, zieht Holger Schach, Geschäftsführer des Regionalmanagements Nordhessen eine erste Bilanz.

Im Regionalmanagement werden die Maßnahmen des Radtourismuskonzeptes koordiniert und gemeinsam mit den Radverkehrsbeauftragen in den Städten, Kommunen und Landkreisen umgesetzt. Initiator des Konzeptes ist der Arbeitskreis NordHessen Touristik, in dem Rainer Geisel vom Touristik-Service Kurhessisches Bergland für den nordhessischen Radtourismus verantwortlich ist. (red)



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