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Stadt Borken und E.ON Mitte setzen auf LED-Technik

Borken. Die E.ON Mitte-Lichtstraße in der Albert-Einstein-Straße in Borken wurde in den vergangenen Monaten mit neuester LED-Technik (Light Emitting Diode) erweitert. Damit startet E.ON Mitte deutschlandweit als erster regionaler Energieversorger zusammen mit der Stadt Borken ein Pilotprojekt zur Erprobung eines neuen Leuchtentyps in der Lichtstraße. Gleichzeitig bewirbt sich die Kommune mit einem vergleichbaren Demonstrationsvorhaben beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Thema „LED-Technologie im Bereich von Straßenbeleuchtungsanlagen“. Das Projekt wurde in zwei Bauabschnitten mit insgesamt sechzehn LED-Leuchten realisiert. Thomas Keil, Leiter des Regionalzentrums Mitte, dankte der Stadt Borken für die Möglichkeit zur Einrichtung der Lichtstraße, die bereits von mehr als 60 kommunalen Gruppen besichtigt wurde. „Die LED-Technologie ist effizienter und arbeitet preiswerter. LED gewinnt für die Straßenbeleuchtung mehr und mehr an Bedeutung“.


Als ein kompletter Straßenzug in LED-Technik zeigt sich mittlerweile die Kleinengliser Straße im Borkener Industriepark „Am Kraftwerk“. In einem ersten Bauabschnitt wurden neun Leuchten im Bereich der Albert-Einstein-Straße bis Philipp-Reis-Straße auf Alu-Masten errichtet. In den vergangenen Monaten kamen weitere sieben Leuchten von der Philipp Reis-Straße bis zur Trockenerfurther Straße hinzu. Rund 600 Meter Straßenbeleuchtungskabel wurden hierfür verlegt. Die Tiefbauarbeiten übernahm die Stadt Borken in Eigenleistung. Die Materialbereitstellung und die Elektroarbeiten führte E.ON Mitte als regionaler Energiedienstleister aus. Zum Einsatz kamen die von E.ON entwickelte und produzierte LED-Leuchte „Marlin 1000“, deren Energiebedarf nur 50 Watt beträgt. Die Lebensdauer dieser Leuchte liegt bei ca. 120.000 Stunden. Auf das LED-Leuchtmittel wird eine Garantiezeit von einem Vierteljahrhundert gewährt, was sich positiv auf die Wartungskosten auswirkt. Die niedrige Anschlussleistung bewirkt eine moderate Senkung der Energiekosten. Unerwünschtes Streulicht wird durch den Einsatz von Planglas vermieden.

In der Stadt Borken freut man sich über die Kooperation. „Mit E.ON Mitte haben wir einen kompetenten Partner an unserer Seite, der seine ganze Erfahrung im Bereich der Straßenbeleuchtung einbringt“, sagte Bürgermeister Bernd Heßler. Auch Thomas Keil, Leiter des Regionalzentrums Mitte, lobte die gute Zusammenarbeit, die bereits seit vielen Jahren mit der Stadt Borken besteht: „Als langjähriger Strom- und Gasnetzbetreiber arbeiten wir eng mit der Stadt zusammen und leben gemeinsam energiepolitische Aktualität.“ Für Bürgermeister Bernd Heßler ist Straßenbeleuchtung ein Stück subjektive Sicherheit aber auch ein Kostenfaktor. Die neue Technik trägt dazu bei die Kosten weiter zu minimieren. Deswegen habe man das Pilotprojekt von E.ON Mitte gern unterstützt und in Kooperation sollen zwei weitere Straßenzüge in Borken auf LED-Technik umgestellt werden. Darüberhinaus ist die Stadt in einem weiteren Modellprojekt des Landes Hessen vertreten. Absicht hieraus ist es, den Bobenhäuser Weg, die Hermannstruth und den Marktplatz in der Altstadt mit der sparsameren LED-Technik im kommenden Jahr auszustatten. (sb)



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