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HSG: Rang Zwei im Visier

Gensungen hofft gegen Bernburg auch auf die Schützenhilfe von Baunatal

Gensungen. Das Ende ist in Sicht. Für die HSG Gensungen/Felsberg endet mit der Partie am Samstagabend, 14. Mai, 19 Uhr, in der heimischen Kreissporthalle die erste Spielzeit in der neugegründeten Dritten Liga Ost. Nach einer langen Saison und vielen aufregenden, auch anstrengenden Begegnungen hat die Negovan-Sieben nun sogar die Chance, die Saison hinter dem SC DHfK Leipzig auf dem zweiten Rang zu beenden. Dazu bedarf das Team aber der Schützenhilfe aus Baunatal. Der Lokalrivale empfängt die TG Münden und kann bei einem Sieg die Edertaler auf den zweiten Rang hieven. Dazu müssen die Gensunger jedoch erst einmal ihre Partie gegen den SV Anhalt Bernburg gewinnen. Doch der Samstagabend stellt für den Gensunger Handball auch eine Zäsur dar. HSG-Torjäger Carsten Göbel wird gegen Bernburg sein vorerst letztes Spiel im HSG-Trikot absolvieren. Das Gensunger Eigengewächs zieht es aus beruflichen Gründen nach Thüringen. 

Der SV Anhalt Bernburg steht nach gesichertem Klassenverbleib unter keinem spielerischen Druck mehr. Bei einer Niederlage könnten lediglich Pohlheim oder Bad Neustadt die Saalestädter überholen. Dennoch wird die Liesegang-Sieben die Punkte nicht kampflos im Edertal zurücklassen, auch wenn Bernburg in dieser Saison auswärts mehr schlecht als recht aufgetreten ist. Zuhause jedoch waren die Saalestädter eine Macht, unterlagen lediglich Meister Leipzig und Baunatal. Das bekamen auch die Edertaler zu spüren. Im Hinspiel verlor die Negovan-Sieben mit 30:28. Man hat also mit den Saalestädtern noch eine Rechnung offen. Achten sollten die Gastgeber dabei vor allem auf die zwei zentralen Akteure des SV Anhalt Bernburg: Linksaußen Alexander Weber (165 Saisontreffer) und den ehemaligen Eisenacher Kilian Kraft (139 Saisontreffer).

Die Edertaler können mit breiter Brust in die Partie gehen. Nach dem unerwartet klaren 29:39-Auswärtserfolg beim HSC Bad Neustadt  strotzt die Negovan-Sieben vor Selbstvertrauen und will ihre gute Saison am Ende noch mit dem Erreichen des zweiten Platzes krönen. Damit würde sie dem scheidenden Carsten Göbel ein schönes Abschiedsgeschenk bereiten und gleichzeitig die Handballwelt eines Besseren belehren. Auch ein mit erfahrenen Bundesligaspielern gespickter Kader wie der der TG Münden reicht nicht aus, um am Ende Erfolge zu feiern. Mit großem Einsatz kann man Berge versetzten, Handball ist ein Spiel, das von Emotionen und Leidenschaft lebt. Das hat diese Saison in der Dritten Liga Ost einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und sie hat mit dem SC DHfK Leipzig am Ende einen würdigen Meister gefunden. (Marcel Glaser)



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