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Hella Böker und Harry Geier starten bei den deutschen Seniorenmeisterschaften

Minden/Melsungen. Für die am Wochenende, 29. bis 31. Juli, im Mindener Weserstadion stattfindenden Deutschen Senioren-Meisterschaften II, die die Altersklasse ab 50 Jahre betreffen, sind  1.586 Meldungen von 468 Vereinen mit 797 Aktiven und 55 Staffeln abgegeben worden. Gemeldet haben auch Hella Böker und Harry Geier (beide MT 1861 Melsungen). Beide Athleten möchten gerne im MT-Jubiläumsjahr mit Medaillen aus Minden in die Bartenwetzerstadt zurückkehren. Nach den Senioren-Weltmeisterschaften, die im kalifornischen Sacramento (USA) vom 6. bis 17. Juli stattfanden und bei denen Dr. Uwe Holzapfel  über 3000 Meter-Hindernis mit 12:38,32 Minuten den zwölften Platz belegen konnte, versucht die 28fache deutsche Meisterin Hella Böker, sich ihren 29. und 30. Titel in Minden zu sichern.

Bereits am Freitagnachmittag, 29. Juli, um 13.30 Uhr werfen die besten Seniorinnen Deutschlands in der Altersklasse der W70 ihre Meisterin im Diskuswerfen aus. Mit viel Spannung wird dieser Wettbewerb erwartet, trennen doch die drei Erstplatzierten noch knapp einen Meter. Hella Böker, die hinter der WM-Zweiten und Dauerkonkurrentin Karin Illgen (Leipzig) und Ingrid Holzknecht von der LG Elmshorn mit 25,59 Meter auf Rang drei in der aktuellen DLV-Bestenliste platziert ist,  rechnet sich in diesem Auftaktwettbewerb mindestens Bronze aus.  „Es wird nicht leicht, aber wenn ich Glück habe, könnte sogar noch mehr drin sein, sagte Hella Böker nach dem Abschlusstraining.

90 Minuten später ermitteln die TOP-TEN der W70 ihre deutsche Meisterin im Kugelstoßen. Hella Böker gab vor einer Woche bei den deutschen Meisterschaften im Kasseler Auestadion eine Prognose für das Mindener Kugelstoßfinale bezüglich der Medaillengewinnerinnen in der W70 ab:  „Gold gewinnt Monika Bernert von der LG Altmark vor Karin Illgen aus Leipzig. Und Bronze? Da schwieg  Hella Böker, denn sie wollte nicht ihren Namen ins Spiel bringen, da sie bei den letzten Sportfesten im Kugelstoßen nicht mehr so überzeugen konnte. Monika Bernert, die in dieser Saison bereits 10,08 Meter gestoßen hat, dürfte nicht zu besiegen sein.  Aber um Platz zwei könnte ein gut aufgelegte Hella Böker eingreifen und damit für eine Überraschung sorgen.

Einen Tag später beginnt bereits um 9 Uhr das Speerwurffinale der W70. Und dieser Wettbewerb verspricht Spannung bis zum letzten Wurf. Die Weiten von Monika Bernert (25,68 Meter), Christina Helmke (Potsdam) mit 25,40 Meter, Ingrid Holzknecht (25,06 Meter) und Christa Bensch aus Auma (24,44 Meter) geben einen Vorgeschmack, was auf die deutsche Winterwurfmeisterin von 2011 zukommt, denn bei den Landesseniorenmeisterschaften in Bruchköbel siegte Hella Böker mit 25,15 Meter. „Hella Böker muss an diesem Vormittag in Hochform sein, will sie eine Medaille, geschweige denn „Gold“ gewinnen“, urteilte Alwin J. Wagner.

Wenn am Samstagmittag um 12.10 Uhr die Hammerwerferinnen ihre Meisterin ermitteln, dann hat Hella Böker bereits drei Wettbewerbe mit 18 Versuchen in den Knochen. Aber in diesem Wettbewerb ist sie die klare Favoritin, denn bei alle Gelegenheiten übertraf die deutsche Winterwurfmeisterin souverän die begehrte 30 Meter-Marke. Ingrid Kusche aus Erkelenz, mit 30,29 Meter die Nummer zwei in diesem Wettbewerb, dürfte im Kampf um Gold nicht eingreifen können. Im Gegenteil, sollte Irma Kirchhofs (Tuspo Borken) ihre gute Form in Minden bestätigen können, wäre sogar ein Doppelsieg für den Schwalm-Eder-Kreis möglich.

Drei Stunden später kommt der große Auftritt von Senior Harry Geier; der 75-jährige Juwelier aus Melsungen nimmt im 400 Meter-Lauf hinter dem Favoriten Horst Schrader (TuS Celle) mit 72,23 Sekunden den zweiten Platz in der aktuellen Bestenliste ein.  „Meine Trainingsergebnisse waren in den letzten Wochen so gut, dass ich auf eine Zeit unter 72 Sekunden hoffe“, sagte Harry Geier nach dem Abschlusstraining.  Aber auf dieser Stadionrunde wird es nicht nur einen Zweikampf zwischen Schrader und Geier geben, denn auch Horst Lonzer aus Bad Salzuflen rechnet sich eine Chance auf Edelmetall aus.

Am Sonntag, dem dritten Tag dieser deutschen Seniorenmeisterschaften findet zur Mittagszeit noch der 200 Meter-Lauf der M75 statt.  Mit 31,56 Sekunden, die er im Vorjahr als Landesmeister bei seinem Sieg in Fulda lief, wird Harry Geier auf Rang fünf seiner Altersklasse geführt. „Wenn ich das 400 Meter-Finale gut überstehe,  könnte ich hinter Neumann (Berlin) und Schrader die Bronzemedaille gewinnen“, sagte der ehrgeizige mehrfache deutsche Meister.  Aber dafür müsste er Hans-Günter Köchling (Uerdingen) und Lothar Müller (TSV Trittau) bezwingen – eine nicht ganz leichte Aufgabe. (ajw)



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