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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zensus 2011: Haushaltsbefragungen abgeschlossen

Schwalm-Eder. Die Haushaltsbefragungen für den Zensus 2011 wurden Anfang August offiziell beendet. Die Erhebungsbeauftragten haben fast 7.500 Haushalte im Schwalm-Eder-Kreis aufgesucht, die Befragungen durchgeführt oder die Fragebögen zum Selbstausfüllen ausgehändigt. Im Kreis waren in Haushalten etwa 23.000 Personen zu befragen, außerdem erfolgte eine Vollerhebung in Pflegeheimen oder sonstigen Einrichtungen der dauerhaften Unterbringung, bei der etwa 2.500 Personen befragt wurden. Landrat Frank-Martin Neupärtl teilt dazu mit, dass die Befragungen im Schwalm-Eder-Kreis sehr gut verlaufen sind und die Rücklaufquote der Fragebögen bei fast 90 Prozent liegt.  Auch die Qualität der Antworten ist sehr zufriedenstellend, da die Bögen in der Regel vollständig und mit plausiblen Antworten ausgefüllt wurden.

Ungefähr zehn Prozent aller Auskunftspflichtigen haben die Möglichkeit genutzt, den Bogen online oder schriftlich selbst auszufüllen. Die 248 Interviewer des Kreises berichten durchweg von positiven Erfahrungen mit den befragten Personen, die überwiegend freundlich und zuvorkommend Auskunft erteilt haben.

Insgesamt ist die Zahl der Verweigerer sehr gering, nur etwa zwei Prozent haben die Auskunft verweigert. Diese werden nun von der Erhebungsstelle schriftlich auf ihre Auskunftspflicht hingewiesen und bekommen die Fragebögen in den nächsten Wochen per Post zugestellt. Sollte die Auskunft weiterhin verweigert werden, muss die Erhebungsstelle ein Mahnverfahren einleiten, das bis zur Erteilung eines Zwangsgeldbescheides führen kann. In Hessen wurden für diese Fälle Zwangsgelder festgesetzt, die bei Privatpersonen bei 300 Euro beginnen.

Andrea Süsser, die Leiterin der Erhebungsstelle berichtet, dass nur sehr wenige schriftliche  oder telefonische Beschwerden zu verzeichnen waren. Oftmals waren Missverständnisse bezüglich der zeitgleich durchgeführten Gebäude- und Wohnungszählung die Ursache. Viele auskunftspflichtige Personen baten um postalische Zusendung der Bögen, dies war jedoch im Verfahren der Haushaltsstichprobe nicht vorgesehen.

Die Erhebungsstelle weist darauf hin, dass der Zensus 2011 weitere Befragungen beinhaltet. So werden in den nächsten Wochen Erhebungsbeauftragte des Hessischen Statistischen Landesamtes etwa fünf Prozent der Auskunftspflichtigen nochmals im Rahmen einer Wiederholungsbefragung aufsuchen, die der Qualitätssicherung dienen soll.

Zum Ende des Jahres wird noch eine Befragung zur Klärung der Unstimmigkeiten durchgeführt, die der Bereinigung der Melderegister dienen soll.  Anfang 2012 folgen dann die Ersatzvornahmen der Gebäude- und Wohnungszählung, bei der Unklarheiten aus der jetzt postalisch durchgeführten Zahlung geklärt werden sollen. (red)



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