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Linke: Biotop an den Teichwiesen wird zur Bauschuttdeponie

Melsungen. Die Diskussoin um die Baustelle der Wohnanlage Teichwiesen geht weiter. „Der Investor Lengemann hatte ohne Rücksprache mit der Stadt Büsche und Bäume fällen lassen und dadurch fast das gesamte Biotop an den Teichwiesen zerstört. Nur noch ein Fünftel des Biotops blieb intakt“, beklagen Die Linken in einer Pressemitteilung. Nach Bürgerprotesten hätten alle Parteien in der Stadtverordnetenversammlung eine Wiederaufforstung des Biotops verlangt. Der Magistrat habe den Investor daraufhin aufgefordert, das Biotop in dem früheren Zustand herzustellen. „Lengemann verstand diese Aufforderung allerdings etwas anders. Statt eines Biotops ist eine Bauschuttdeponie entstanden“, schreiben Die Linken. Kreistagsabgeordneter Jochen Böhme-Gingold ist aufgebracht: „Seit dem Frühjahr kippt Lengemann große Mengen Bauschutt ab. Ob dieser Öko-Frevel überhaupt legal ist, sollte die Stadt Melsungen schleunigst klären.“

„Mit großer Wahrscheinlichkeit spart Lengemann auf diese Weise sehr viel Geld, weil er sonst seinen Bauschutt auf einer offiziellen Deponie kostenpflichtig lagern müsste“, so Die Linke. Die Stadtverordneten in Melsungen und der Magistrat hätten bis heute nicht auf diesen erneuten Eingriff des Bauherren Lengemann in das Biotop reagiert. Viele Melsunger fragten sich nach Einschätzung Der Linken inzwischen, ob die Stadt nach dem Motto „Geld regiert die Welt“ bewusst nachsichtig gegenüber Lengemann sei. Investitionen in Immobilien seien in Zeiten knapper Kassen auch in Melsungen willkommen. (red)



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