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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Ausbau dezentraler Energietechnologie

Konzertierte Aktion der Region / Bürger sollen profitieren können

Nordhessen. Es ist eine konzertierte Aktion: Die fünf nordhessischen Landkreise und die Stadt Kassel, die Kammern, Universitäten und andere nordhessische Institutionen wollen gemeinsam den Ausbau dezentraler Energietechnologie in der Region vorantreiben und sich an der Entwicklung und Umsetzung entsprechender Projekte beteiligen. Das hat der Aufsichtsrat der Regionalmanagement GmbH, in dem die Landräte der fünf nordhessischen Kreise sowie die Spitzen der Stadt Kassel und der anderen Institutionen einen Sitz haben, beschlossen. „Wir streben bei der Realisierung der Projekte eine geschlossene regionale Wertschöpfungskette an, von der auch Bürger profitieren“, erläuterte Stefan Reuß, Aufsichtsratsvorsitzender des Regionalmanagements und Landrat des Werra-Meißner-Kreises.

Für die Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien und für Energieeffizienzmaßnahmen können staatliche Förderungen beansprucht werden. „So können jährliche Investitionen im Milliardenbereich mit positiven Effekten für Handwerk, Kleingewerbe sowie private und öffentliche Haushalte entstehen“, erläuterte Regionalmanager Holger Schach. Explizit gewünscht ist es, Bürger zum Beispiel an Planung, Bau und Betrieb von Solar- und Windparks und etwa über Genossenschaften oder Anteilsscheine letztlich auch am wirtschaftlichen Erfolg solcher Anlagen zu beteiligen.

Das Regionalmanagement wurde beauftragt, ein Netzwerk der relevanten nordhessischen Akteure für Projekte auf dem Feld Dezentraler Energietechnologien aufzubauen und zu betreuen. Denn die operative Steuerung dieses Clusters liegt nach der Neustrukturierung des Clustermanagements jetzt direkt in der Verantwortung des Regionalmanagements. Neue Projektleiterin ist seit 1. September Eva Mutschler-Oomen, die anstehende Aufgaben in enger Abstimmung mit deENet übernehmen wird.

Ein Ziel ist es, bis zum Jahre 2020 rund 20.000 neue Arbeitsplätze in diesem Bereich zu schaffen. Nach Berechnungen der Universität entstanden bis Ende 2009 bereits rund 12.000 Arbeitsplätze, bis Ende des Jahres werden es vermutlich zirka 14.000 Arbeitsplätze sein. (red)



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