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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zu Besuch bei Dr. Edgar Franke in Berlin

Berlin/Borken. Eine Reisegruppe aus dem Wahlkreis des Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke (SPD) besuchte die Bundeshauptstadt. 48 Personen wurde ein vom Bundespresseamt abwechslungsreiches und informatives Besuchsprogramm geboten. Erster Programmpunkt war der Besuch der Erinnerungsstätte Marienfelde. Das Notaufnahmelager wurde 1953 eröffnet. Bis zum Ende der DDR 1990 passierten 1,35 Millionen Menschen dieses „schmale Tor zur Freiheit“. Die Ankommenden wurden mit Hilfe von deutschen und alliierten Dienststellen aufgenommen, betreut und in die Länder der Bundesrepublik weitergeleitet. Bis Ende 2008 wurden die Gebäude außerdem als Zentrale Annahmestelle des Landes Berlin für Aussiedler genutzt.

Es folgten Informationsgespräche im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, im Bundesministerium der Verteidigung und der Besuch des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“, ein Erinnerungsort, an dem sich während des Dritten Reichs die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts befanden. Eine Dauerausstellung informiert seit 1987 über die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats.

Interessant war auch das Gespräch im Abgeordnetenhaus, in dem Franke die Besucher über seine Arbeit in Arbeitsgruppen, Plenarsitzungen, Ausschusssitzungen und seinen Tagesablauf in Berlin informierte. In der sich anschließenden Diskussion war die Finanzkrise das aktuelle Thema. Franke sagte, „in Europa müsse eine gemeinsame Sozial- und Wirtschaftspolitik stattfinden. Nur so könne der Euro gerettet werden. Außerdem müssten die Banken an den Kosten der Finanzkrise, insbesondere an einem Schuldenschnitt gegenüber Griechenland, beteiligt werden.“

Mit der Besichtigung der Reichstagkuppel und des Denkmals für die ermordeten Juden in Deutschland endete der Berlinbesuch. Drei Tage Politik und Geschichte. Alle Reiseteilnehmer waren sich einig, dass es sehr  interessant war. Berlin ist immer eine Reise wert! (red)



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