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A 49: Posch unterzeichnet für vorletzten Abschnitt

Schwalmstadt. Ein weiterer Schritt zur Fertigstellung der Autobahn 49 in Mittelhessen ist getan: Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch unterzeichnete heute in Schwalmstadt den Planfeststellungsbeschluss für den vorletzten Abschnitt zwischen Schwalmstadt und Stadtallendorf (VKE 30): „Die A 49 wird der Wirtschaft der Region Impulse geben und zahlreiche Anwohner von Bundesstraßen vom Verkehrslärm entlasten. Es ist deshalb eine gute Nachricht, dass es mit diesem Projekt weiter vorangeht. Der Planfeststellungsbeschluss für das verbleibende Stück bis zum Anschluss an die A 5 wird noch in diesem Jahr folgen“, sagte der Minister.

Der 13,3 Kilometer lange und voraussichtlich 130 Millionen Euro teure Abschnitt bis Stadtallendorf schließt südlich von Schwalmstadt an den bereits im Bau befindlichen Abschnitt Neuental-Schwalmstadt an. Aus topographischen und ökologischen Gründen sind zwei 200 und 310 Meter lange Talbrücken sowie ein 30 Meter breiter Gründurchlass notwendig. Ferner sind neun kleinere Brücken geplant, um um Bundes- Landes- und Kreisstraßen sowie Wirtschaftswege zu kreuzen. Regenwasser wird von der Fahrbahn über Kanalleitungen neun Regenrückhaltebecken zugeleitet, dort vorgeklärt und dann dosiert an die Gewässer abgegeben.

„Es ist das gemeinsame Interesse von Bund und Land, die A 49 als eine der wichtigen Nord-Süd-Achsen zügig fertigzustellen“, sagte Posch. „Die Bedeutung dieser Autobahn geht weit über die Region hinaus, denn die A 49 ist ein wichtiger Lückenschluss im deutschen Fernstraßennetz.“ Die A 49 werde die Fahrstrecke zwischen Kassel und Homberg (Ohm) um mehr als 12 km verkürzen. Im Vergleich zur bisherigen Route über die A 5 und die A 7 erspare sie dem Verkehr starke Steigungen und damit Zeit und Treibstoff. Damit senke sie auch die Umweltbelastung und das Unfallrisiko.

Die A 49 soll Kassel mit dem Raum Gießen-Marburg verbinden. Die ersten Planungen reichen bis in die 60er Jahre zurück. Derzeit endet sie auf halbem Weg bei Neuental, wo 1994 das vorerst letzte Teilstück fertiggestellt wurde. Nach intensiven Bemühungen gelang es Posch im vergangenen Jahr, sich mit dem Bund auf einen Fahrplan zum Weiterbau zu verständigen und damit den Stillstand zu beenden. (red)



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