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Linke: Keine Bundeswehr in die Schulen

Homberg. Die Linke hat gegen einen Rekrutierungsversuch der Bundeswehr an der Theodor-Heuss-Schule in Homberg protestiert und Informationsmaterial verteilt.In einer Broschüre weist die Partei darauf hin, dass die Nachwuchswerbung der Bundeswehr an denSchulen über zehn Millionen Euro im Jahr kostet. „Nach der Aussetzung der Wehrpflicht muss der „Dienst an der Waffe“ attraktiver gemachtwerden. Jugendoffiziere informieren über berufliche Möglichkeiten und vermitteln ein positives Bild des „Soldatenberufs“. Das führt zu einer einseitigen Darstellung“, wie der Kreistagsabgeordnete und ehemalige Lehrer Jochen Böhme- Gingold kritisiert. „Im Unterricht müssen kontroverse Standpunkte vorgestellt werden, um den Schülern  die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Urteil zu bilden.“

„Völlig verschwiegen wird bei den Informationsveranstaltungen, dass die Soldaten zum Töten ausgebildet werden und dass sie im Kriegseinsatz auch getötet werden können oder schwere seelische Schäden erleiden. Friedensgruppen könnten ebenfalls in die Schulen  eingeladen werden. Es sollte dann über den Sinn der Bundeswehr diskutiert werden. Eine Armee für Auslandseinsätze braucht niemand. Der Krieg in Afghanistan ist dafür das beste Beispiel“,so Böhme-Gingold. (red)



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Ein Kommentar zu “Linke: Keine Bundeswehr in die Schulen”

  1. Chris

    Entweder die Redaktion hat falsch zitiert oder der Kreistagsabgeordnete ist schlecht informiert. Jugendoffiziere informieren nicht über Berufsmöglichkeiten in der Bundeswehr. Haben sie nie, tun sie nicht, werden sie nicht. Jugendoffiziere sind Referenten für Sicherheitspolitik und können freiwillig in die Schulen geholt werden um beispielsweise im Politikunterricht eine Unterrichtseinheit über die Nato, die Sicherheitspolitik der EU o.Ä. zu halten. Freie Diskussionen sind erwünscht und Referenten von Friedensgruppen können sich gern beteiligen. Werbung geschieht durch sog. Wehrdienstberater.


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