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MT: Gut gespielt und doch verloren

Gummersbach/Melsungen. Nach einem auf beiden Seiten sehr engagiert geführten Spiel zogen die Gäste am Ende knapp den Kürzeren. Mit 29:32, nach 15:14-Halbzeitstand, verlor die MT Melsungen beim VfL Gummersbach. Durch diese Niederlage bleiben die Nordhessen zwar zunächst auf Platz 11, aber der Abstand zu einem Abstiegsplatz ist wieder auf vier Punkte zusammengeschrumpft. Dabei hatte es für die MT im Oberbergischen gut angefangen. Nach schnellen Treffern von Mansson ging das Roth-Team nach gut zwei Minuten mit 2:0 in Führung. Es dauerte dann vier Minuten, bis der VfL zum 2:2 aufschloss hatte und weitere zwei, bis er mit 5:3 vorbeizog. In der Folge entwickelte sich bis zur Halbzeit ein offener Schlagabtausch, bei dem sich allerdings keiner der beiden Kontrahenten absetzen konnte. Im Tor hatte nach gut der Hälfte des ersten Durchgangs Sandström Kelentric abgelöst und die MT mit guten Reflexen im Spiel gehalten. Beim 15:14 ging es in die Kabinen.

Den zweiten Abschnitt begann die MT furios und wandelte den Ein-Tor-Rückstand binnen zweieinhalb Minuten in einen Zwei-Tore-Vorsprung um (15:17, 33.). Weil vor allem die Rückraumachse Sanikis – Vuckovic – Vasilakis immer besser in Schwung kam, legte das Roth-Team sogar bis zum 15:19 nach. Den Gummersbachern sollte der erste Treffer in Halbzeit zwei erst mit dem 16:19 in der 37. Minute gelingen. Doch dieses Tor von Zrnic schien den VfL wieder wach gerüttelt zu haben. Was zuvor Rotweiß gelungen war, klappte nun bei Blauweiß.

Über 18:19 und 20:21 waren die Gastgeber beim 22:22 (47.) wieder mit der MT auf Augenhöhe. Und sie nutzten den Schwung, um nach der Aufholjagd die Führungsrolle an sich zu reißen (27:25, 54.). Noch allerdings war dies für sie kein Ruhekissen. Denn als Vuckovic mit seinem dritten Treffer auf 28:27 verkürzte, schien die MT wieder im Rennen. Aber dem Torschützen unterlief in der folgenden Abwehrsituation ein Foul und dafür musste er für zwei Minuten auf die Bank; zudem bekam Gummersbach einen Strafwurf zugesprochen. Pfahl verwandelte und kurz darauf nutzte der VfL die Überzahl gar zum 30:27. Dies war 108 Sekunden vor Schluss praktisch die Entscheidung. Die vier noch folgenden Treffer verteilten sich gleichmäßig auf beide Teams und so hatte Gummersbach am Ende mit 32:29 die Nase vorn.

Außer der Niederlage schmerzt auf Seiten der MT noch die Verletzung von Anton Mansson. Der Kreisläufer musste bereits nach gut zehn Minuten vom Platz getragen werden, weil er sich offenbar das Knie verdreht hatte. Eine Kernspintomografie am Donnerstag soll Aufschluss geben. (Bernd Kaiser)

Michael Roth:
Natürlich hätte ich gern einen Sieg als Geburtstagsgeschenk angenommen. Aber das hat offenbar nicht sollen sein. Meine Mannschaft hat gut gekämpft, taktisch diszipliniert gespielt, aber sie hat sich leider auch in wichtigen Momenten ein paar Unkonzentriertheiten geleistet. Dazu gehören u.a. auch einige vergebene Chancen in aussichtsreicher Position am Kreis. Wenn es uns gelungen wäre, den Vorsprung zu Beginn der zweiten Halbzeit noch etwas zu vergrößern, nimmt das Spiel sicher einen anderen Verlauf. So aber haben wir dem Gegner Gelegenheit gegeben, wieder heran zu kommen. Dann ist plötzlich auch wieder das Publikum voll da, gegen das man als Auswärtsmannschaft anspielen muss. Diese Niederlag tut weh. Nun müssen wir versuchen, auch mal gegen einen der namhaften Gegner eine Überraschung zu landen, um nicht noch dichter an die Abstiegsränge zu geraten.

Statistik:

VfL: Somic, Rezar – Ristovski, Anic 2, Krause 2, Zrnic 6, Pfahl 8/3, Mahé 6, Putics 4, Wiencek 2, Sprem, Lützelberger 2, Eisenkrätzer, Gaubatz.

MT: Kelentric, Sandström – Schöngarth, Mansson 2, Schweikardt, Vasilakis 6, Danner 3, Sanikis 3, Karipidis 8/6, Zufelde, Allendorf 4, Vuckovic 3, Dacevic, Sania.

Schiedsrichter: Andreas Pritschow (Leinfelden) / Marcus Pritschow (Degerloch).



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Ein Kommentar zu “MT: Gut gespielt und doch verloren”

  1. Alwin J. Wagner

    Schade, „gut gespielt und dennoch verloren“. Ich hätte uns und auch Michael Roth zu seinem 50. Geburtstag einen Sieg gewünscht. Mit dieser Niederlage bleiben wir weiter auf Rang elf. Auch der Abstand zu einem Abstiegsplatz ist so geblieben und nicht auf vier Punkte zusammengeschrumpft. Es sind nur noch vier Punkte zum Relega-tionsplatz. Aber das könnte am 26.02. schon wieder anders aussehen, wenn wir in Kassel gegen Flensburg-Handewitt spielen und gewinnen. Dazu ist es aber erforderlich, dass von Anfang an konzentriert gespielt und nicht nachgelassen wird. Leicht gesagt, aber man muss die Dänen Eggert, Hansen, Knudsen und Mogensen, aber vor allem Lars Kaufmann und Holger Glandorf in den Griff bekommen. Auch Petar Djordjic und Viktor Szilagyi darf man nicht unterschätzen. Aber was schreibe ich, Michael Roth weiß das alles besser als ich. Das nächste Auswärtsspiel in Balingen ist auch nicht leicht, aber auch dort müssen wir selbstbewusst auftreten und in der dortigen Sparkassen-Arena zeigen, wer „Herr im Haus“ ist. Unsicherheit, Angst und Unruhe ist jetzt nicht angebracht. Wir müssen alle positiv denken und eine optimistische Einstellung haben, dann wird es auch klappen.
    Wichtig ist, dass die Verletzung von Anton Mansson nicht so schwer ist, damit er nicht so lange ausfällt, denn wir benötigen jeden Spieler….


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