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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bertram Hilgen besuchte Schwalmstadt

Schwalmstadt. Auf Einladung von Bürgermeisterkandidat Dr. Fabio Longo (SPD) hat Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen am vergangenen Freitag Schwalmstadt besucht. Beim Besuch des Zentrums von Treysa standen die Entwicklung des Bahnhofs, des Wieragrunds, der Bahnhofstraße und der Altstadt auf dem Programm. In Ziegenhain ging es in der Kulturhalle um kommunale Wirtschaftspolitik.

Kassels Oberbürgermeister führte in seinem spannenden Vortrag aus, dass gute Wirtschaftspolitik für eine Stadt immer damit anfangen müsse, die eigenen Stärken zu suchen und zu fördern. „Die tragenden Säulen in Kassel sind Kultur und Industrieproduktion in den Bereichen Fahrzeugbau und erneuerbare Energien. Deshalb konzentrieren wir uns in Kassel auf Museumslandschaft, documenta, neue Industrie- und Gewerbegebiete und den Ausbau der Solarenergie“, erklärte Bertram Hilgen in Ziegenhain. In diesem documenta-Jahr 2012 erwartet Kassel wieder einen Besucher- und Übernachtungsrekord. Und das nach dem bereits sehr erfolgreichen Jahr 2011 für das nordhessische Oberzentrum. Kassel war im vergangenen Jahr die in wirtschaftlicher Hinsicht dynamischste Großstadt in Deutschland. Bei der Lebensqualität machte Kassel im Städteranking den 3. Platz.

Bürgermeisterkandidat Dr. Fabio Longo beschrieb in seinem Vortrag die wirtschaftlichen Stärken Schwalmstadts in den Bereichen des innovativen Mittelstands, des Handwerks, der sozialen Berufe und der anziehenden Altstädte. „In der Konsequenz sollten wir Mittelstand und Handwerk fördern, die Einkaufsstadt weiterentwickeln, den Hochschulstandort Hephata für soziale Berufe stärken und Schwalmstadt für Touristen noch attraktiver machen.“ Fabio Longo erklärte, dass das virtuelle Gründerzentrum der Schwalm zur Förderung des Mittelstands und des Handwerks genau die richtige Einrichtung sei. „Hiermit fördern wir den unternehmerischen Nachwuchs in den wichtigsten Bereichen für Arbeitsplätze in der Schwalm.“ Das Gleiche gelte für erneuerbare Energien – ein Wachstumsmarkt vor allem für das örtliche Handwerk.

Longo und Hilgen sprachen sich in der anschließenden Diskussion gemeinsam für die Stärkung der Infrastruktur in Nordhessen aus, für den Weiterbau der A 49, für die Main-Weser-Bahn und den Umbau des IC-Bahnhofs Treysa. „Das ist eine wichtige Grundlage, um in ganz Nordhessen wirtschaftlich voranzukommen.“ (red)



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