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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

DBS: Dialog zwischen Schülern und Senioren

Felsberg. Seit 2009 begeht Europa am 29. April den Europäischen Tag der Solidarität zwischen den Generationen. 2012 liegt der Fokus darauf, Schüler und ältere Menschen kommunikativ zusammenzubringen. Alle europäischen Schulen sind dazu eingeladen, die Türen ihrer Klassenräume für ältere Mitbürger zu öffnen und den Dialog zwischen den Generationen um ein gutes Miteinander zu fördern. Dieser Tag wurde in Felsberg in Zusammenarbeit zwischen der Drei-Burgen-Schule und dem Erzählcafe des Mehrgenerationenhauses am 8. und 9. Mai durchgeführt.

Sechs Seniorinnen und Senioren aus dem Erzählcafe des Mehrgenerationenhauses freuten sich auf ihre Unterrichtsstunde. Frau Böge berichtete im GL-Unterricht einer 8. Klasse als Zeitzeugin sehr anschaulich über ihre Kindheit  und Schulzeit in Breslau während des 2. Weltkrieges und über ihre Jugend in der Nachkriegszeit. Frau Gerecke lehrte  eine 9. Klasse die Sütterlin-Schrift. Die Schüler waren von der alten Schrift begeistert. Bekleidet mit ihrer hessischen Tracht las beziehungsweise erzählte sie in einer 6. Klasse Märchen der Brüder Grimm. Eine 8.Klasse erfreute sie mit „Pladdeschwatzen“, indem sie alte Rezepte und Lebensweisheiten gekonnt vortrug. Das abschließende Lied ‚Inse Oma….‘ wurde von den SchülernInnen begeistert mitgesungen.

Schwäne und Kraniche bastelte Fr. Zabel mit einer 6. Klasse  im Kunstunterricht. Die Kinder stellten fest, wie kompliziert und filigran die japanische Origamitechnik ist.

‚Eine starke Sportstunde‘,  befanden die Schüler einer 8. Klasse und zollten Herrn Bässe großes Lob. Er hatte ihre  Beweglichkeit getestet und dann für die Kräftigung ihrer Muskulatur gesorgt.

Das Akkordeon war Thema einer Musikstunde in einer Klasse 6. Herr Knarr stellte sein Instrument verbal und musikalisch vor. Höhepunkt der Stunde war ein ungeplantes, wunderschönes Zusammenspiel von Herrn Knarr und Tobias Müller, einem Schüler, der seit einiger Zeit Akkordeonunterricht nimmt.

Schließlich beschrieb Fr. Minhöfer  sehr kompetent und einfühlsam im Religionsunterricht  einer 9. Klasse das Leben von David – vom einfachen Hirtenjungen zum König.

Die Senioren wurden von den sehr disziplinierten Schülern mit großem Beifall belohnt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sowohl die Schüler als auch die Erwachsenen  große Freude an diesem etwas anderen Unterricht hatten. Letztere unterichteten mit viel pädagogischem Geschick. Allen Erwachsenen war es eine Freude, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben. Genauso gerne haben auch schon viele Schüler der Drei-Burgen-Schule im Erzählcafe des Mehrgenerationenhauses aktiv mitgewirkt.

Gibt es außerhalb der Familie bessere Möglichkeiten, Wissen und Fertigkeiten auszutauschen und gegenseitig voneinander zu lernen?
Danke an die Schulleitung der Drei-Burgen-Schule und die KollegenInnen, die zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben. (GR)



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