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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Erste JESSICA-Förderdarlehen gehen nach Homberg

Homberg. Wie Wirtschaftsminister Dieter Posch am 25. Mai in Wiesbaden mitteilte, können aus dem vom Land im Herbst 2011 aufgelegten JESSICA-Stadtentwicklungsfonds Hessen jetzt die ersten JESSICA-Darlehens-Verträge von der WIBank ausgefertigt werden. Der in Hessen mit zehn Millionen Euro ausgestattete JESSICA-Stadtentwicklungsfonds wird zur Hälfte aus EU-Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und zur anderen Hälfte aus Mitteln der WIBank gespeist.

JESSICA steht für Joint European Support for Sustainable Investment in City Areas und ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Entwicklungsbank des Europarats (CEB) entwickelt wurde. Gefördert werden nachhaltige Stadtentwicklung und Sanierung durch Finanzinstrumente.

„Aus dem Stadtentwicklungsfonds Hessen werden zwei Projekte in Homberg unterstützt: der Umbau des ehemaligen Amtsgerichts in ein Ärztehaus sowie der Umbau kleiner Fachwerkhäuser zu Ferienwohnungen“, so der Minister.

Das alte Amtsgericht liegt nur 100 Meter von der historischen Stadtmitte, dem Homberger Marktplatz, entfernt und stand seit 2006 leer. Als 2010 das Homberger Krankenhaus schließen musste, reifte bei der Stadtverwaltung die Idee, das Amtsgerichtsgebäude in ein Ärztehaus mit einer Tagesklinik umbauen zu lassen. Die Fachärzte sollten in Homberg gehalten und damit eine optimale ärztliche Versorgung für die Homberger Einwohner sichergestellt bleiben. Das Projekt trägt wirksam zur Vitalisierung der Homberger Altstadt bei und wird mit 505.933 Euro unterstützt.

Zwei leer stehende kleine Fachwerkhäuser in der Stadtmitte waren aufgrund ihrer geringen Innenbreite – bei einem soll es sich um das schmalste Haus Hessens handeln – nicht mehr zum dauerhaften Wohnen geeignet. Sie sollen daher in Ferienappartements umgebaut und so einer touristischen Nutzung zugeführt werden. Posch: „Die Homberger Altstadt ist es auf jeden Fall wert, sie für länger als nur ein paar Tagesstunden zu erleben“. Insgesamt 290.000 Euro fließen in dieses Projekt.

„Alle JESSICA-Projekte dienen der Belebung und strukturellen Verbesserung der hessischen Städte und Gemeinden. Hessen hat mit dem JESSICA-Stadtentwicklungsfonds neue Förderwege beschritten. Auf der Basis zinsgünstiger Darlehen werden die Fördermittel in den revolvierenden Fonds zurückfließen und stehen künftig zur Finanzierung weiterer Projekte zur Verfügung“, sagte der Minister. (red)



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