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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Schwusos Hessen-Nord gegründet

Kassel. Nach dem Beschluss des Bundesparteitages vom Dezember 2011 hat sich auch im SPD-Bezirk Hessen-Nord die Arbeitsgemeinschaft der Schwulen und Lesben in der SPD (Schwusos) gegründet. Zum Vorsitzenden wurde bei der Gründungskonferenz am vergangen Freitag Jörg Klinge aus Eschwege gewählt. Stellvertretende Vorsitzende wurden Josua Florzak (Eschwege), Lars Vorberger (Marburg) und Christoph Zäza (Kassel). Als Beisitzer wurden Jutta Kistner (Kassel), Jens Lehne (Kassel) und Katrin Steffek (Kassel) gewählt.

Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit wollen die Schwusos Hessen-Nord auf die Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen von Schwulen und Lesben auf dem Land legen. So wollen sie Konzepte entwickeln, wie die Akzeptanz für Schwule und Lesben in ländlichen Regionen erhöht werden kann.

Neben einem Arbeitsprogramm beschloss die Konferenz eine Reihe weiterer Anträge in denen die Öffnung der Ehe für homosexuelle Lebenspartnerschaften, die Thematisierung von Homosexualität im Schulunterricht sowie die Anerkennung von Verfolgung aufgrund der sexuellen Identität als Asylgrund gefordert wird.

An die Gründungskonferenz schloss sich eine Podiumsdisskussion unter dem Titel „Akzeptiert, toleriert oder doch ausgegrenzt? – Lebenssituation von Schwulen und Lesben im ländlichen Raum“ an.

Dazu konnten die Schwusos Axel M. Hochrein (Bundessprecher Lesben- und Schwulenverband von Deutschland), Ansgar Dittmar (Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft) und den Generalsekretär der Hessen SPD Michael Roth MdB begrüßen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass zum einen mit der Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes vor 10 Jahren zwar ein großer Schritt gemacht wurde, es andererseits aber noch immer eine Reihe von Vorurteilen und Benachteiligungen gibt, die es zu überwinden gilt.

„Die Schwusos Hessen-Nord wollen genau hier ansetzen und für eine tolerantere Gesellschaft kämpfen. Dazu laden wir Interessierte, ob Mitglieder der SPD oder nicht, zur Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft ein“, betont Vorsitzender Jörg Klinge. „Unser Ziel ist es Vorurteile in der Gesellschaft zu überwinden. Dazu wollen wir auch“, so Klinge weiter, „mit anderen Gruppen, die sich für die Akzeptanz von Schwulen und Lesben in der Gesellschaft engagieren, zusammenarbeiten.

Interessierte können sich telefonisch unter (0561) 70010–1 oder per Mail: Elfi.Heusinger@spd.de an das SPD-Bezirksbüro wenden. (red)



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