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1.500 Besucher beim Abschlusskonzert der Festtage

Schwalmstadt-Treysa. „Wir geben alles, aber ohne euch wären wir nichts.“ Nach fast zweieinhalb Stunden Live-Konzert bedankten sich Tony Marshall und Nicki am Sonntagabend mit diesen Worten bei den rund 1.500 Besuchern der Abschlussveranstaltung der Hephata-Festtage. Insgesamt kamen an dem Wochenende 10.000 Gäste auf das Gelände in Schwalmstadt-Treysa. Nicki sang, um ein Versprechen einzulösen. „Ich habe ja gesagt, dass ich wiederkomme“, begrüßte sie das Publikum im voll besetzten Festzelt an der Hephata-Gärtnerei. Die Zeltwände waren hochgeklappt worden, damit auch die zahlreichen Besucher auf dem Festplatz, die keinen Platz mehr im Zelt gefunden hatten, noch einen Blick auf das bayerische Energiebündel und im Anschluss auf Tony Marshall erhaschen konnten.

Die ersten Plätze im Zelt waren bereits um 12 Uhr belegt, um 15.30 Uhr begann das lang ersehnte Live-Doppelkonzert. Das Versprechen, das Nicki damit einlöste, hatte sie im vergangenen September gegeben: Damals hatte ihr Auftritt als Schirmherrin der Festtage 2011 abgesagt werden müssen: Starkregen, Sturm und Unwetterwarnung führten zu einem verfrühten Ende der Festtage. „Ich wollte damals so gerne auf die Bühne raus und konnte nicht – aber das hole ich jetzt nach.“

Gesagt, getan. Eine Stunde lang gab die 42-Jährige, die im kommenden Jahr ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum feiert, Hit um Hit zum Besten. „I bin a bayerisches Cowgirl“, „Wenn I mit Dir tanz“, „Wenn Sehnsucht brennt“ und  „Mit Volldampf in die 80er“ waren nur einige davon. Die Fans gingen begeistert mit – im wahrsten Sinne des Wortes: Gleich dreimal zog die Schlagersängerin mit Polonaise durch das Zelt, tanzte auf Sitzbänken und ausgelassen mit ihren Anhängern. „Das ist der Wahnsinn“, fasste die Schlagersängerin die Atmosphäre im Zelt zusammen, bevor sie die Bühne an den diesjährigen Schirmherrn der Hephata-Festtage, Tony Marshall, übergab.

„Es ist ein wunderbares Gefühl hier auf der Bühne zu stehen, das ist eine Demonstration der Liebe“, zollte dann auch Tony Marshall dem Publikum Respekt. Sein Auftritt war eine Demonstration von Lebensfreude und Vielfalt. Der 74-jährige Sänger präsentierte mit „Bora Bora“ Südsee-Feeling, mit „Rot sind die Rosen“ Romantik sowie mit „1.000 Mal an Dich gedacht“ und „Die Hände zum Himmel“ schwungvolle Stimmungsmacher.

  Doch Tony Marshall überzeugte nicht allein stimmlich. Er überraschte die Zuhörer mit „El condor pasa“ auf der Blockflöte und mit „Amazing Grace“ auf der Melodika. Seine Fans dankten ihm mit lautstarker Textsicherheit treuer Ergebenheit: Forderte er das Publikum zum Schunkeln auf, schunkelten tausend Menschen im Takt, riss er die Hände nach oben, taten es ihm tausend Menschen nach. Von den Sitzbänken kamen Tony-Tony-Rufe, von der Bühne das Bekenntnis: „Ich habe hier heute nur sympathische Menschen kennengelernt, es gefällt mir sehr gut bei Euch.“ Das wurde unter anderem auch beim Duett und den Umarmungen mit einem Bewohner Hephatas auf der Bühne deutlich.

Tony Marshall selbst gründete 1999 die Tony Marshall-Stiftung, in der er sich gemeinsam mit seiner Tochter Stella für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung engagiert: „Ich bin selbst Vater einer behinderten Tochter und setze meine Popularität gerne dafür ein, dass sich etwas ändert.“ (me)



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