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Hessische Industrie: Bemerkenswert stabile Beschäftigung

Hessen. Die Auftragseingänge der hessischen Industrie sind seit fast einem Jahr rückläufig und die Umsätze schwanken um die Nulllinie. Aber die Beschäftigung zeigt sich bemerkenswert stabil. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die Umsätze der hessischen Industrie, die im Juli dieses Jahres um 2,9 Prozent zugenommen hatten, im August mit 8,5 Milliarden Euro um 3,5 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. Die Inlandsumsätze gingen um 3,2 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zurück, die Auslandsumsätze verringerten sich um 3,8 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro.

Deutlich positiv war die Entwicklung bei der Chemischen Industrie mit einem Umsatzanstieg von zehn Prozent auf 1,1 Milliarden Euro und bei den Herstellern von pharmazeutischen Erzeugnissen von 8,8 Prozent auf 910 Millionen Euro. Die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren verfehlten das Vorjahresniveau mit 630 Millionen Euro um 2,7 Prozent.

Beim Maschinenbau gab es einen Rückgang von 5,1 Prozent auf 740 Millionen Euro und bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen von 5,6 Prozent auf 440 Millionen Euro. Überdurchschnittlich betroffen waren die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit einem Umsatzrückgang von 17 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Von Januar bis August 2012 erzielte die hessische Industrie einen Umsatz von 69,5 Milliarden Euro, ein minimales Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Während die Inlandsumsätze um 0,6 Prozent auf 33,6 Milliarden Euro zunahmen, gab es bei den Auslandsumsätzen einen Rückgang von 0,4 Prozent auf 35,8 Milliarden Euro.

Die Beschäftigungslage der hessischen Industrie zeigt sich bemerkenswert stabil. Offensichtlich besteht ein großes Interesse daran, das Personal auch bei verschlechterter Auftragslage zu halten. Die Zahl der Beschäftigten der hessischen Industrie lag im August 2012 mit 358 500 um 0,9 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Juli hatte die Zuwachsrate mit 1,0 Prozent nur geringfügig höher gelegen.

Im August dieses Jahres lag die Beschäftigtenzahl im Kraftwagensektor mit 48 100 um 3,0 Prozent höher als vor einem Jahr. Bei der Chemischen Industrie wurde das Vorjahresniveau mit 37 300 um 0,3 Prozent übertroffen und beim Maschinenbau mit 38 600 um 0,1 Prozent. Die Pharmahersteller erhöhten ihren Personalbestand um 1,8 Prozent auf 19 200 und die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren um 1,7 Prozent auf 32 000. Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen gab es einen Anstieg von 1,3 Prozent auf 24 900 Mitarbeiter.

Alle Zahlen beziehen sich auf Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten.(red)



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