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Erwerbstätigenzahl um 1,3 Prozent gestiegen

Hessen. In Hessen waren im zweiten Quartal 2012 rund 3,23 Millionen Personen erwerbstätig, fast 43 000 oder 1,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Wie das Hessische Statistische Landesamt nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR) mitteilt, war der Beschäftigungsaufbau weiterhin positiv, aber weniger dynamisch als in den Vorquartalen (jeweils im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal). Mit den nun vorliegenden Daten wurde in einem zweiten Quartal erneut ein hervorragendes Ergebnis erreicht.

Der relative Zuwachs an neuen Arbeitsplätzen in Hessen entsprach dem Bundesdurchschnitt.

Im Vergleich zum Vorquartal nahm die Zahl der Erwerbstätigen in Hessen im zweiten Quartal 2012 um gut 21 700 Personen oder 0,7 Prozent zu. Ein Zugang der Erwerbstätigenzahl ist im zweiten Quartal saisonal üblich; allerdings war diesmal die Zunahme geringer als im Durchschnitt der beiden letzten Jahre.

Der Schwerpunkt des Beschäftigungsaufbaus in Hessen lag weiterhin bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Aber auch hier schwächten sich die Zuwächse tendenziell ab.

Zum Beschäftigungsaufbau im zweiten Quartal 2012 trugen in Hessen fast alle Wirtschaftsbereiche bei. Die größten absoluten Zuwächse gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum verzeichneten die Dienstleistungsbereiche (plus 35 200 Erwerbstätige oder 1,4 Prozent). Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne innerhalb der Dienstleistungsbereiche gab es im Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation mit einem Plus von 14 700 Personen (plus 1,7 Prozent), gefolgt von Öffentlichen und sonstigen Dienstleistern, Erziehung und Gesundheit mit einem Plus von 12 900 Personen (plus 1,4 Prozent). Der Bereich Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister, Grundstücks- und Wohnungswesen verzeichnete ein Plus von gut 7500 oder 1,1 Prozent.

Im Baugewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahr um knapp 1400 Personen oder 0,8 Prozent, im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) um mehr als 6600 Personen oder 1,3 Prozent. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sank im gleichen Zeitraum die Erwerbstätigenzahl um 300 oder 0,9 Prozent.

Bei den hier vorgelegten Ergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom 16. August 2012 basieren, handelt es sich um Berechnungen des AK ETR, dem alle Statistischen Ämter der Länder, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören.

Zusätzlich zur Erstberechnung der Erwerbstätigenzahl für das zweite Quartal 2012 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse ab dem ersten Quartal 2008 überarbeitet. Die aktualisierten Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit können auf der Homepage des AK ETR unter www.ak-etr.de abgerufen werden. (red)



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