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Der nächste Aufsteiger kommt – MT empfängt Minden

Kassel/Melsungen. Nach der Länderspiel-bedingten Pause setzt die MT Melsungen in der DKB Handball-Bundesliga am Wochenende ihr Pflichtprogramm fort. Die Nordhessen empfangen mit GWD Minden einen weiteren Aufsteiger. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist am Samstag, 10. November, um 20.15 Uhr. Am Ende waren es nur noch Drei. Nachdem die MT Melsungen letzte Woche gleich acht Spieler in ihre jeweiligen Nationalmannschaften entsandt hatte und sich außerdem noch einige – neben den ohnehin verletzten und angeschlagenen – krank melden mussten, standen Michael Roth nur ganze drei Akteure seines ansonsten achtzehnköpfigen Kaders zur Verfügung. An eine reguläre Trainingsarbeit war also nicht zu denken.

Die nahezu komplette Besetzung – nach der Rückkehr der Nationalspieler – muss dann in drei, vier Tagen die Vorbereitung auf den kommenden Gegner bewältigen. Und dann gilt am Samstag gegen Minden genau wie zuletzt gegen Liganeuling Neuhausen nur eine Devise: “Gegen den Aufsteiger müssen zwei Punkte her”!

Zerklüfteter Spielplan hin, erschwerte Trainingsbedingungen her – die derzeitige Saisonphase hält für die MT Melsungen aber auch Positives bereit. So dürfen die Rotweissen – mit Ausnahme des Pokaltrips nach Weinsberg – zwischen dem 13. Oktober und dem 17. November gleich vier Bundesligaspiele in Folge vor eigenem Publikum absolvieren. “Diesen mehrfachen Heimvorteil wollen wir unbedingt nutzen und eichhörnchenfleißig Punkte sammeln”, hatte Michael Roth schon vor dem Start des Heimspielquartetts Mitte Oktober als Parole ausgegeben. Daran hat sich sein Team bislang auch brav gehalten. Nach dem 32:27 gegen Altmeister Gummersbach und dem zwischenzeitlichem Pokalerfolg wurde gegen Neuhausen gar ein 35:24-Kantersieg gelandet. Das hat den Sprung auf Rang zehn beschert Folgt nun gegen Minden “the same procedure”?

Zwei Jahre hat der ostwestfälische Traditionsclub gebraucht, um nach seinem Abstieg im Juni 2010 wieder den Weg zurück ins Oberhaus zu finden. Dort ist man inzwischen angekommen und es ist fast so, als wären die Grünweißen nie weg gewesen. Acht Zähler kann die Truppe des schwedischen Trainers Ulf Schevfert  aktuell vorweisen, was derzeit Rang 14 bedeutet. Zum Vergleich: Die MT hat – bei einem Spiel weniger – nur einen Punkt mehr auf der Habenseite. Mit Linksaußen Aljoscha Schmidt (28) und dem Halbrechten Evars Klesniks (32) stehen nur noch zwei Spieler im aktuellen GWD-Kader, die auch schon 2010 gegen die MT dabei waren. Neben Dauerbrenner Schmidt heißen jetzt die Leistungsträger u.a. Aleksandar Svitlica (30, Serbien) und Nenad Bilbija (28, Slowenien). Diese drei sind gleichzeitig die Haupttorschützen, haben zusammen bislang über die Hälfte aller 271 Mindener Tore erzielt.

Apropos Tore: Wenn beide Kontrahenten am Samstag in puncto “Treffer pro Spiel” ihren bisherigen Saisonschnitt halten, hat die MT am Ende die Nase vorn. Mit 28,1 Toren hat das Roth-Team bislang genau eines mehr als Minden geworfen. Allein auf diese Statistik verlassen wollen sich Vuckovic, Danner & Co. allerdings nicht. Sie wissen, dass sie einiges dafür tun werden müssen, um den Gast zu dominieren. Die bange Frage lautet: Wie gut haben die MT-Nationalspieler ihre Länderspieleinsätze und die damit einhergehenden Reisestrapazen der letzten Tage verkraftet? Denn auch einen Aufsteiger schlägt man nicht einfach so im Vorbeigehen. (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter in Kassel:
Martin Harms / Jörg Mahlich (Magdeburg / Stendal); Spielaufsicht: DHB-Vizepräsident Wolfgang Gremmel.



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