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MT Melsungen will eine Serie verteidigen

Kassel/Melsungen. Die MT-Handballer haben einschließlich des Pokalerfolgs sechs Spiele in Folge gewonnen. Das hat sie in der DKB Handball-Bundesliga auf den siebten Tabellenplatz katapultiert. Den will der Nordhessenvertreter in der “stärksten Liga der Welt” nun natürlich am kommenden Wochenende verteidigen. Doch hält die tolle Serie auch gegen die unbequemen Lübbecker? Anwurf ist am Samstag, 1. Dezember, um 20.15 Uhr in der Rothenbach-Halle. Tickets gib es noch in den jeweiligen Vorverkaufsstellen und an der ab 18.45 Uhr geöffneten Hallenkasse.

Kein Trainer hört das Wort vom Angstgegner wirklich gerne. Das geht auch Michael Roth so. Um derlei negative Gedanken erst gar nicht aufkommen zu lassen, rät er der MT-Coach seinen Schützlingen zur Besinnung auf die eigenen Stärken. Und davon hat die Mannschaft in den letzten Wochen gleich mehrere gezeigt – wenn auch in wechselnder Abfolge.

“Wir nehmen aus jedem der Spiele etwas Positives mit”, blickt Michael Roth zurück. “Mal war es die effektive Abwehrarbeit, die im Verbund mit den Torhütern den Ausschlag gab, mal haben die guten Quoten im Angriff zum Erfolg geführt und wieder ein anderes Mal waren die individuellen Leistungssteigerungen einzelner Akteure die Erfolgsfaktoren. Die gemeinsame Basis indessen in allen Spielen waren der ausgeprägte Wille, unbedingt gewinnen zu wollen und die mentale Stärke, ein Spiel – auch wenn man in Rückstand lag – umbiegen zu können. Wenn es uns jetzt noch gelingt, diese positiven Eigenschaften mehr und mehr auch im Verbund in den einzelnen Spielen einzubringen, wird die Kurve weiter nach oben zeigen”.

Klar weiß Michael Roth, dass nicht zuletzt dem jeweiligen Gegner verstärkt daran gelegen ist, die Aufwärtstrends seiner Kontrahenten zu stoppen. Noch dazu, wenn es sich um direkte Wettbewerber in der Tabelle handelt. Wie gefährlich dieser TuS für die MT bislang war, zeigen die letzten zehn Vergleiche. Da muss man schon bis ins Jahr 2007 zurückblicken, bis man einen doppelten Punktgewinn der Nordhessen entdeckt. Insofern kommt dem Spiel am Samstag in Kassel besondere Brisanz zu. Apropos: Für zusätzlichen Reiz dürfte der vor Saisonbeginn getätigte Personalwechsel sorgen. Mit Malte Schröder nahm die MT den Halbrechten der Ostwestfalen unter Vertrag und quasi im Gegenzug heuerte MT-Akteur Jens Schöngarth in Lübbecke an. Am Samstag nun wartet auf die beiden das erste sportliche Wiedersehen nach dem sie ihre Lager getauscht haben. Malte Schröder, der nach Wochen des Verletzungspechs von der medizinischen Abteilung wieder als einsetzbar gemeldet worden ist, könnte also ein Comeback ausgerechnet gegen seinen alten Club feiern. “Ich gebe alles, wieder dabei sein zu können”, so der Rekonvaleszent. Und der Rückraumspieler ergänzt: „Unabhängig von den Leistungen einzelner hat es die Mannschaft insgesamt nach den starken Leistungen der letzten Wochen verdient, dass sie heute auch mal von einer richtig großen Kulisse unterstützt wird. Ob Maltes Wunsch in Erfüllung geht?

Unabhängig von individuellen Hoffnungen wünscht man sich bei der MT insgesamt, dass aus der Momentaufnahme “Platz 7”, ein länger anhaltendes Phänomen werden möge. Der Blick für die Realitäten indes wird dadurch keineswegs getrübt. So antwortete Michael Roth auf die Journalistenfrage, ob in Anbetracht des Höhenflugs das Saisonziel korrigiert werden müsse: “Keinesfalls. Wir waren in der vergangenen Saison Zehnter, und haben als Saisonziel ausgegeben, uns zu verbessern. Laufen wir dort ein, wo wir jetzt stehen, wäre das schon ein Traum. Allerdings muss man unsere Serie von 10:0 Punkten auch ein wenig relativieren. Wir haben den Spielplan genutzt, in dem wir unsere vier Heimspiele gewinnen konnten. Das ist eine tolle Leistung, aber wir wussten, dass wir ab Mitte Oktober punkten müssen. Für mich ist schön, dass sich bei der Mannschaft gegenwärtig viele Dinge abzeichnen, die ich erhofft hatte”. (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter in Kassel:
Andreas und Marcus Pritschow (Degerloch / Leinfelden); Spielaufsicht: DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß



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