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Auch in der kalten Jahreszeit mit dem Rennrad unterwegs

Melsungen. Während man noch bis Mitte Oktober – vor allem wenn die Sonne scheint – viele Radfahrer auf den Straßen rund um Melsungen sieht, gönnen sich die meisten dann von November bis April eine Pause: „Zu kalt, zu nass, zu dunkel“, lautet meist die Antwort. Das sehen die Radsportler der Melsunger Turngemeinde überhaupt nicht so. „Trainieren kann man das ganze Jahr“, so Abteilungsleiter Detlef Riehl. „Wir lassen uns von Regen und Kälte nicht abhalten, auch jetzt unsere regelmäßigen Trainingsrunden zu fahren.“ So sieht man die auffälligen rot-weißen MT-Trikots auch in der dunklen Jahres Zeit auf den Straßen der Region. Nachdem in den vergangenen Jahren eher sporadisch und in kleinen Gruppen gemeinsam trainiert wurde, brachten Enrico Oglialoro, Max Feger und Dieter Vaupel in diesem Jahr eine Idee ein, die sie sich bei ihrer letztjährigen regelmäßigen Teilnahme am Wintertraining des Regio-Teams in Kassel abgeschaut hatten. Dort sind jeden Sonntag im Winterhalbjahr bis zu 30 Radsportenthusiasten im Fuldatal auf einer 100-km-Runde unterwegs.

„So etwas lässt sich doch auch im Fuldatal in Melsungen etablieren“, dachten sie sich. Daraus ist nun der Wintertrainingstermin der MT-Melsungen geworden. Seit gut einem Monat sind bis zu 15 Radsportler am Sonntagsvormittag unterwegs. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Obermelsunger Brücke und von dort aus wird immer die gleiche Strecke gefahren: Über Malsfeld geht es nach Morschen, wo regelmäßig eine Gruppe Spangenberger Rennradfahrer dazu stößt. Dann weiter über Rotenburg nach Bebra und auf der anderen Fuldaseite über Breitenbach wieder nach Rotenburg. Ab Morschen nutzt man noch die Möglichkeit zu einer kleinen Schleife über Wichte und Niederbeisheim, dann schließlich durch das Beisetal zurück nach Melsungen. Nach rund 75 bis 80 km in einem dem Winter angemessenen 28er bis 30er Schnitt hat man richtig etwas geschafft.

Da die Straßen im Winter nass und verschmutzt sind, sind am Rennrad Schutzbleche Pflicht, um den Hintermann zu schonen. Der große Vorteil dieser Runde ist es, dass man weitgehend im geschützten flachen Fuldatal entlang fährt und keine Berge, an denen man ins Schwitzen kommt – und abwärts dann friert – zu bewältigen hat. Spaß macht es allen und die Stimmung ist gut, beim Fahren in Zweierreihen hat man immer Gelegenheit zu einem „Schwätzchen“ miteinander, bei dem man schon die radsportlichen Höhepunkte für die kommende Saison plant. „Das ist eine gute Gelegenheit, auch im Winter zumindest einmal in der Woche in einer Gruppe zu fahren. Ich bin gerne dabei“, so Max Feger, der als amtierender Hessischer MTB-Vizemeister eine erfolgreiche Saison mit Rennrad und MTB hinter sich hat.

Gerne sind weitere Interessenten willkommen, die sich von den äußeren Bedingungen nicht abhalten lassen, an der Ausfahrt am Sonntagmorgen teilzunehmen. Gefahren wird immer ein gleichmäßiges Tempo, geht es doch jetzt vor allem darum, die Grundlagenausdauer, auf der man dann im Frühjahr aufbauen kann, zu entwickeln. Wer sich anschließen möchte, kann Kontakt aufnehmen mit dieter.vaupel@t-online.de oder sich einfach am Sonntagsmorgen um halb zehn an der Obermelsunger Brücke einfinden. (red)

 



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