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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Mund, Ohr und Herz der Azubis

Sandra Well, Angelique Scholl und Stephanie Weinand sind die neue JAV

Schwalmstadt-Treysa. Argumentieren, zuhören und ehrlich sein, das sind die Eigenschaften, die Sandra Well (29), Angelique Scholl (22) und Stephanie Weinand (20) am wichtigsten für ihr Amt finden. Die drei Frauen sind die frisch gewählten Repräsentantinnen der Jugend- und Auszubildendenvertretung Hephatas (JAV). Sandra Well und Stephanie Weinand starten in die zweite Amtsperiode, für Angelique Scholl ist die JAV Neuland. Insgesamt fünf Kandidatinnen stellten sich am 9. November zur Wahl. Die 27 angehenden Bürokaufleute, Hauswirtschafterinnen, Tischler, Verkäufer und eine Floristin Hephatas konnten zur Urne gehen, 24 nahmen ihr Recht wahr. Für zwei Jahre sind die drei Frauen nun die Interessenvertreterinnen der Azubis Hephatas.

„Ich finde es cool, wenn man jemanden hat, zu dem man mit seinen Problemen gehen kann“, sagt Angelique Scholl. Sie ist Jugendwartin der Freiwilligen Feuerwehr, genauso wie Stephanie Weinand, die in ihrer Kirchengemeinde Jugendfreizeiten mit organisierte, und Sandra Well, die Klassensprecherin ist, ist ihr das Engagement für andere vertraut. „Ich glaube, es ist für Azubis leichter, sich an Gleichgesinnte zu wenden“, glaubt Stephanie Weinand.

Die Themen, bei denen Auszubildende ihren Rat brauchen, haben immer mit dem Job zu tun. „Beispielsweise, wenn sie in einer Abteilung gar nicht klar kommen. Aber auch, wenn es Probleme mit einem Lehrer in der Berufsschule gibt“, erklärt Angelique Scholl. Oder die Erfüllung des Ausbildungsrahmenplans: „Wenn Auszubildende nicht mal zwischendurch, sondern vier-, fünfmal am Tag in den SB-Laden gehen müssen, dann ist das nicht ok“, sagt Sandra Well. In der Vergangenheit gab es auch Azubis, die sich bei der JAV darüber beschwerten, dass sie in ihrer Abteilung nicht genug Beschäftigung hatten. Die JAV leitete dies an die Ausbildungsleitung weiter, jetzt bietet die Abteilung nur noch eine halbe Ausbildungsstelle an, um die Auszubildenden in der Zeit dann gut beschäftigen zu können. „Gravierende Probleme hatten wir in den vergangenen zwei Jahren aber nicht“, fasst Sandra Well zusammen.

Einmal im Monat treffen sich die JAV-Vertreterinnen mit Winfried Graser von der Mitarbeitervertretung Hephatas, alle drei Monate mit der Ausbildungsleitung, um sich abzustimmen. Die Organisation der Weihnachtsfeier haben sie gerade hinter sich gebracht, als erste Amtshandlung. Auf der Agenda stehen unter anderem die Planung des jährlichen Azubi-Ausflugs sowie eine anonyme Umfrage unter den kaufmännischen Auszubildenden zur Qualität der Ausbildung. Das hört sich nach Arbeit an – was bringt ihnen das? „Man lernt dabei andere Meinungen zu akzeptieren“, ergänzt Sandra Well. „Und man lernt noch mal auf anderen Ebenen mit Problemen anderer Menschen umzugehen“, sagt Stephanie Weinand. „Ich hätte gerne am Ende der zwei Jahre, dass wir Probleme lösen und Anregungen für Verbesserungen finden konnten. Dass wir den Anforderungen gerecht geworden sind“, sagt Angelique Scholl. „Das wäre dann ein Erfolg.“ (me)

 

 



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