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Döll: Bürgermeister Steinmetz spaltet Felsberg

Felsberg. „Der Magistrat hat entschieden, aber der Bürgermeister hat´s betrieben und spaltet damit Felsberg“ so Klaus Döll, der Ortsvorsteher der Kernstadt Felsberg, in einer persönlichen Stellungnahme zur Entlassung des Wehrführers Hartmut Wagner. Döll weiter:“ Ich respektiere die Entscheidung des Magistrats als Gremium insgesamt und jedes einzelnen Magistratsmitglieds.“ Es habe jedoch nicht so weit kommen dürfen und auch nicht kommen brauchen. Dass es soweit gekommen ist,schreibt Döll mangelnder Führungsqualität von Bürgermeister Steinmetz und dessen persönlichem Interesse am Rausschmiss des bei der Mannschaft akzeptierten und beliebten Wehrführers zu. Wagner sei sicherlich kein einfacher Mensch, der gewisse Freiräume nicht nur brauche, sondern auch beanspruche. So habe sich Wagner den Neubau des Feuerwehrgerätehauses auf die Fahnen geschrieben und sei damit beim Bürgermeister, der lieber das Rathaus anstelle der veranschlagten 2 Millionen Euro mit 4 Millionen Euro sanieren, um- und anbauen wollte,angeeckt.

Auch Wagners Auftreten im Umgang mit Vorgesetzten und den Ortsteilfeuerwehren sei sicher nicht immer von diplomatischem Geschick geprägt gewesen. Das alles habe man schon zu Bürgermeister Stiegels Zeiten gewusst. Während Bürgermeister Stiegel hier mit ordnender Hand regiert habe, habe Steinmetz keine persönliche Verantwortung übernommen, sondern den Magistrat letztlich instrumentalisiert: Nach Außen hat der Magistrat die Verantwortung übernommen und entschieden, intern jedoch der Bürgermeister Regie geführt und, wie Döll zugetragen wurde, auch jeden Versuch zur Vermittlung abgeblockt.

Wagner –Gegner, auch und gerade aus den Ortsteilen und Wagner-Freunde stünden nun mehr denn je feindlich gegenüber. Felsberg sei gespalten. Dies habe letztlich der Bürgermeister zu verantworten.

Wenn man sich von Wagner habe trennen wollen, so hätte man dazu bei der letzten Wahl zum Wehrführer Gelegenheit gehabt. Man hätte damals handeln können. Die Mehrzahl der jetzt – zum Teil nach 10 Jahren vorgetragenen Vorwürfe- seien damals allesamt bekannt gewesen.

Aber jetzt einen Menschen, der über 30 Jahre seines Lebens in den Dienst der Feuerwehr gestellt und dabei mehrfach sein Leben für andere riskiert habe, gerade mal ein gutes Jahr vor dem Ende seiner Amtszeit als Wehrführer raus zu schmeißen und öffentlich zu diskredidieren, zeuge von keinem guten Stil. Die Mannschaft der Feuerwehr der Felsberger Kernstadt und von Gensungen müsse und werde reagieren. Hier ruft Ortsvorsteher Döll zu Besonnenheit auf. Der Austritt aus der Feuerwehr sei der falsche Weg, mit dem man auch „seinem Wehrführer“ nicht helfen könne. Und – gibt Döll zu bedenken – mit einem Austritt habe man auch keinerlei Einflussmöglichkeiten mehr! (red)



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