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Förderschulen-Schulleiter diskutierten mit Daniel Bognar

hephata130423Schwalmstadt-Treysa. Inklusion ist unteilbar – unter diesem Motto tagte auf ein Einladung von Rektor Rolf Muster, Leiter der Förderschule Hephata, kürzlich die Regionalkonferenz der nord- und mittelhessischen Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische im Kirchsaal der Hephata Diakonie. Gemeinsam mit Ministerialrat Daniel Bognar, Hessisches Kultusministerium, diskutierten die 30 Schulleiterinnen und Schulleiter die Möglichkeiten und Chancen der kürzlich veröffentlichten neuen Richtlinien des Förderschwerpunktes geistige Entwicklung. Von besonderem Interesse waren dabei insbesondere die Chancen, aber auch die Hemmnisse, für Schülerinnen und Schüler mit einer geistigen Behinderung inklusive oder auch kooperative Beschulungsangebote gemeinsam mit allgemeinbildenden Primar- und Sekundarschulen zu entwickeln.

Die von Daniel Bognar vorgestellten und im Hessischen Schulgesetz verankerten Möglichkeiten nährten die Skepsis der Fachleute, dass alle Inklusionsbestrebungen des Hessischen Kultusministeriums an der bemessenen Personalausstattung von zusätzlich 4,9 Wochenstunden pro Inklusionsmaßnahme scheitern könnten. Vehement wurde durch die Regionalkonferenz die Sorge vorgetragen, dass die Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung zu einer weit neben der Inklusion stehenden Restschule verkümmern könnten; hier konnte Bognar zahlreiche Anregungen zur personellen Nachsteuerung, aber auch hinsichtlich der räumlichen und sächlichen Notwendigkeiten mit nach Wiesbaden nehmen. Er stellte die Prüfung einer an den besonderen Erfordernissen dieser Schülerinnen und Schüler ausgerichteten Gesprächsrunde mit den Hessischen Schulträgern in Aussicht, warb gleichzeitig aber auch für Verhandlungen vor Ort und in Regie der beteiligten Schulen.

Auch wenn hessenweit im aktuellen Schuljahr 81 Maßnahmen der inklusiven Beschulung für Schülerinnen und Schüler mit einer geistigen Behinderung genehmigt werden konnten, blieben viele Fragen aus dem engagierten Eingangsstatement von Manfred Anders, Hünfeld, unter dem Titel „Inklusion ist unteilbar“ offen. Eine Weiterarbeit wurde für den September 2013 vereinbart. (Rolf Muster)

 



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