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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Wasserverband Schwalm erhält Förderbescheide

Schwalmstadt-Treysa. Staatssekretär Mark Weinmeister hat heute dem Wasserverband Schwalm zwei Förderbescheide mit einer Gesamtsumme von rund 282.000 Euro überreicht. Die Fördergelder werden dazu genutzt, notwendige Sicherungsmaßnahmen an zwei Hochwasserrückhaltebecken (HRB) durchzuführen, um auch in Zukunft den Hochwasserschutz sicher zu stellen. „Die Hessische Landesregierung nimmt den Hochwasserschutz sehr ernst und hat daher in den letzten zehn Jahren rund 230 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Einen großen Stellenwert nimmt darin die Förderung kommunaler Hochwasserschutz-Maßnahmen ein“, sagte Mark Weinmeister in Treysa.

Der Wasserverband Schwalm betreibt und unterhält drei Hochwasserrückhaltebecken mit ihren Nebenanlagen. Hierbei handelt es sich um die Antrifttalsperre, das HRB Treysa-Ziegenhain und das HRB Heidelbach. Diese drei Becken haben zusammen ein Fassungsvermögen von rund 16 Millionen Kubikmetern und leisten einen erheblichen Beitrag zum Hochwasserschutz in Nordhessen. Die Antrifttalsperre ist bereits seit fast 30 Jahren in Betrieb und wird nun der gesetzlich vorgeschriebenen vertieften Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Die Gesamtausgaben für diese Maßnahme sind mit 60.000 Euro veranschlagt und werden mit 51.000 Euro gefördert, was einem Zuwendungssatz von 85 Prozent entspricht.

Der zweite Förderbescheid ist für die Dammverstärkung am Norddamm des Hochwasserrückhaltebeckens Treysa-Ziegenhain gedacht und umfasst rund 231.000 Euro. Konkret soll hier die Dammneigung abgeflacht werden, um die Sicherheit gegen Wellenschlag zu erhöhen. Für die Verstärkung des Dammes wird Bodenmasse verwendet, die im Rahmen des Weiterbaus der Autobahn 49 anfällt und so wirtschaftlich weiter genutzt werden kann.

Beide Maßnahmen gehören zum technischen Hochwasserschutz, der als äußerst wirksam gilt. „Durch die Maßnahmen der Dammverstärkung am Hochwasserrückhaltebecken Treysa-Ziegenhain und die vertiefte Sicherheitsüberprüfung der Antrifttalsperre wird die Sicherheit für die geschützten Gebiete nachhaltig aufrecht erhalten“, so der Staatssekretär abschließend. (red)



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