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MT will gegen Essen nichts anbrennen lassen

malte-schroeder130510Kassel/Melsungen. Nach exakt 45 Tagen darf die MT Melsungen wieder vor eigenem Publikum auflaufen. Das letzte Heimspiel in der DKB Handball-Bundesliga fand am 27. März gegen die Füchse Berlin statt. Am Samstag, 11. Mai, nun kommt mit TuSEM Essen ein weiterer Großstadtclub nach Kassel. Anwurf in der Rothenbach-Halle ist um 19 Uhr. Im Gegensatz zum letzten Heimgegner Berlin rangieren die Essener aber am anderen Ende der Handballtabelle. Zu Saisonbeginn erst aufgestiegen, lässt sich jetzt, fünf Spieltage vor Rundenschluss, die Rückkehr des Traditionsclubs (3x Deutscher Meister, 3x Pokalsieger) in die zweite Liga wohl kaum noch vermeiden.

Aber die Historie zeigt, dass die MT gerade gegen diesen Kontrahenten auf der Hut sein muss – egal wie deutlich der Favoritenstatus vom Papier her auch sein mag. So sind die Erinnerungen an die Saison 2007/2008 besonders schmerzhaft. Auch damals war der TuSEM eigentlich schon dem Abstieg geweiht, holte aber ausgerechnet in den beiden Spielen gegen die MT drei der vier möglichen Punkte.

Eine solche Überraschung will die MT nicht noch einmal erleben. Deshalb läuft seit Wochenbeginn die Vorbereitung auf Essen mit erhöhter Konzentration. Michael Roth will mit seiner Mannschaft an die tolle Vorstellung zuletzt in Göppingen anknüpfen. Dort führten die Nordhessen die Schwaben mit 27:20 geradezu vor. Und das in dezimierter Besetzung mit nur drei gelernten Rückraumspielern. So sprach der MT-Coach anschließend zu Recht von einer „taktischen Meisterleistung“ seiner Schützlinge. Die hatten nämlich nicht nur ihre Fehlerquote der letzten Wochen drastisch reduziert, sondern aus einer höchst effektiven Abwehr heraus auch sehr diszipliniert nach vorne gespielt. Damit sollen auch am Samstag die Weichen gegen Essen gestellt
werden.

Der zusätzliche Anreiz: Mit dem nicht erwarteten, insgeheim aber erhofften Erfolgserlebnis in Göppingen hat sich die MT sogar wieder gute Chancen auf das Erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes erhalten. Doch dazu muss auch ein schwer einzuschätzendes „Kellerkind“ wie der TuSEM geschlagen werden.

Ob am Samstag alle Mann an Bord sein werden, wird sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Fakt ist, die aus dem Göppingen-Spiel heraus angeschlagene Rückraumreihe Patrik Fahlgren, Jonathan Stenbäcken und Nenad Vuckovic ist komplet wieder fit, ebenso der von einem Magen-/Darminfekt Rechtsaußen genesene Savas Karipidis. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Malte Schröder, der noch an seiner Rippenverletzung laboriert.

Austrudeln lassen ist nicht …
“Wir haben das Training in der Schlussphase dieser Saison nochmal richtig angezogen”, verrät Michael Roth, “schließlich wollen das jetzt nicht einfach so austrudeln lassen, sondern versuchen, noch Boden gut zu machen”. Der MT-Trainer weiter: “Wir haben durch verschiedene Umstände, die nicht vorhersehbar waren, in der ersten Phase der Rückrunde einiges von dem hergegeben, was wir uns durch gute Leistungen in der Vorrunde aufgebaut hatten. Dem kann man nachtrauern, aber das ist im Nachhinein natürlich nicht mehr zu ändern.”

Deshalb haben sich die Rotweißen vorgenommen, einen möglichst guten Schlussspurt hinzulegen. In den verbleibenden fünf Spielen winken der MT in der Tat noch einige Punkte und damit auch die Chance auf einen einstelligen Tabellenplatz. Gegen den Kontrahenten aus Essen muss unbedingt gewonnen werden, um nächste Woche entsprechend präpariert zum sicherlich schwereren Brocken Lübbecke zu reisen. (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter in Kassel: Hanspeter Brodbeck / Simon Reich (Metzingen); DHB-Spielaufsicht: Berndt Dugall



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