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Weitere Mittel für Sanierung Schloss Hausen bewilligt

sanierung-schloss-hausen130619Oberaula-Hausen. Ende Januar fand ein Ortstermin im alten Schloss der Familie von Dörnberg in Hausen statt. Daran nahmen u.a. der Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege, Prof. Gerd Weiß, der Leiter der Außenstelle Marburg des Denkmalsschutzes, Prof. Peer Zietz, Bürgermeister Klaus Wagner und die Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke und Bernd Siebert teil. Bereits seit über 18 Monaten wird das weit über die Region hinaus bekannte Gebäude durch umfassende Förderung von Bund und Land, welche Schloss Hausen durch Initiative des Denkmalamtes zugute gekommen ist, baulich saniert. Nach den bereits durchgeführten Notsicherungsmaßnahmen, um einem rapiden Verfall des historischen Baudenkmales entgegen zu wirken, schien die Zukunft des alten Renaissanceschlosses vor einigen Monaten noch sehr ungewiss.

Nun erreichte Bürgermeister Wagner eine frohe Botschaft aus Berlin: Bernd Siebert MdB rief an und teilte mit, dass er soeben die Zusage des Staatsministers für Kultur und Medien bei der Bundesregierung, Bernd Neumann MdB, erhalten habe, dass sich der Bund an der Sanierung des Schlosses Hausen mit weiteren Mitteln in Höhe von 150.000 Euro beteiligen wird. Am Tag nach dem Telefonat kam dann auch die schriftliche Bestätigung aus dem Büro von Bernd Siebert MdB per Fax in der Gemeindeverwaltung Oberaula an.

Bürgermeister Wagner informierte sofort die Besitzerfamilie des Schlosses, die sich natürlich sehr darüber freute, dass nun die dringend erforderliche Dachsanierung abgeschlossen werden kann und das gesamte Bauwerk damit nicht mehr Gefahr läuft, durch eindringendes Regenwasser noch weiter beschädigt zu werden. Jetzt kann, nach Durchführung von Holz- und Mauerwerkssicherung, die Sanierung des Dachstuhls und der dringend erforderlichen Dachneueindeckung des ersten Sanierungsabschnitts ausgeführt werden, vorausgesetzt, dass auch die Denkmalpflege Hessen sich in einer ähnlichen Größenordnung wie der Bund an den Sanierungsmaßnahmen beteiligt.

Das Schloss wurde in seiner heutigen Form im 16. und 17. Jahrhundert errichtet, in seinem Kern aber ist noch deutlich die uralte Rundburg abzulesen, von der sich auch im Dachstuhl noch manche Teile erhalten haben.

Neben der begonnenen Dachsanierung sind weitere Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Renaissancegiebel, besonders des Treppenhauses, erforderlich, bevor in weiteren Finanzierungsabschnitten die Schäden im Ostflügel in Angriff genommen werden sollen. (red)



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