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B. Braun und Universität Kassel gehen strategische Partnerschaft ein

Melsungen. Die B. Braun Melsungen AG und die Universität Kassel haben eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft geschlossen. Am heutigen Montag, 24. Juni, unterzeichneten der B. Braun-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Heinz-Walter Große und der Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep in Melsungen eine entsprechende Vereinbarung. Ziel ist es, angewandte Forschungsthemen und Handlungsfelder, die für beide Seiten von Interesse sind, gemeinschaftlich zu bearbeiten, um Kompetenzen aufzubauen, neue Forschungsthemen zu generieren, akademischen Nachwuchs zu qualifizieren und Innovationen zu fördern. „Es gibt eine lange Tradition der Zusammenarbeit mit der Universität in einer Vielzahl von Projekten. Die Aktivitäten möchten wir bündeln und strategischer ausrichten“, erklärte Prof. Dr. Große anlässlich der Unterzeichnung.

Universitäts-Präsident Prof. Dr. Postlep betonte: „Kooperationen mit innovationsfreudigen Unternehmen wie B. Braun stärken unsere Hochschule, denn die Unternehmen tragen aktuelle Forschungsfragen an unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heran. Die spätere Anwendung der Ergebnisse sorgt für zusätzliche Impulse in Forschung und Lehre.“

Die Kooperation hat die Schwerpunkte Forschung und Entwicklung, Personalentwicklung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Ein zentrales neues gemeinschaftliches Vorhaben ist das Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung in den Räumen der Universität. Weiterhin wird die Zusammenarbeit bereits durch die Beteiligung der B. Braun Melsungen AG an einer Stiftungsprofessur im Rahmen der UNIKIMS Management School gestärkt. Diese hat wesentlich zur Einführung des berufsbegleitenden Masterstudiengangs MBA General Management zum kommenden Wintersemester beigetragen. Die durch den Otto-Braun-Fonds finanzierten Stipendien werden auch weiterhin ein sehr wesentlicher Baustein der Nachwuchsförderung der Universität Kassel bleiben.

Neues Anwendungszentrum für Kunststoffe
Der Aufbau eines gemeinsamen Anwendungszentrums Kunststoffverarbeitung ist wesentlicher Baustein der Zusammenarbeit. Geplant sind Investitionen von insgesamt bis zu 2,6 Millionen Euro bis 2015. „Kunststoff ist ein wichtiger Werkstoff für B. Braun. Als Hersteller von Medizinprodukten stellen wir einerseits hohe Anforderungen an die Qualität und die Eigenschaften von Kunststoffen, andererseits verfügen wir über große Erfahrung in der Verarbeitung“, so Prof. Dr. Große. „Die Zusammenarbeit mit der Uni Kassel ist ein wichtiger Schritt für Innovation auf diesem Gebiet.“

„Die Werkstofftechnik zählt, auch dank eines von der DFG finanzierten Sonderforschungsbereichs, zu den zentralen Kompetenz- und Zukunftsfeldern der Universität Kassel“, sagte Prof. Postlep. „Mit dem Anwendungszentrum schließen wir eine strategische Partnerschaft mit B. Braun, die dieses Profil weiter schärft.“

#Die wissenschaftliche Leitung des neuen Zentrums übernimmt Prof. Dr. Hans-Peter Heim, Leiter des Fachgebiets Kunststofftechnik an der Universität Kassel. Ziel des Anwendungszentrums ist es, die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Kunststoffverarbeitung mit der in der Praxis angewandten Fertigung in der Medizintechnik zu verknüpfen. Hierzu zählen z.B. das Upscaling von Laborversuchen und die Optimierung von Verarbeitungsverfahren. Die Kooperation ist dabei offen für die Zusammenarbeit mit weiteren Firmen. Das neue Zentrum hat die Arbeit im Januar 2013 aufgenommen, der Versuchsbetrieb startet ab Herbst.

Das Anwendungszentrum wird im Gebäude Ingenieurwissenschaften I der Universität Kassel eingerichtet. Die Hochschule stellt dafür mehr als 300 Quadratmeter Fläche zur Verfügung und wird rund 200.000 Euro in die Infrastruktur investieren. B. Braun übernimmt die Ausstattung der Labore und wird innerhalb von zwei Jahren dafür bis zu 1,5 Millionen Euro investieren. Darüber hinaus sagt das Unternehmen für die Jahre 2013 bis 2015 Forschungs- und Entwicklungsaufträge im Umfang von 300.000 Euro pro Jahr zu. Geplant sind unter anderem Projekte in den Bereichen Prozessoptimierung (Spritzgießen und Extrusion), Integration neuer Fertigungsprozesse (Silikonspritzgießen), Materialentwicklung (Wirkstoffeinbringung), Spritzgießsonderverfahren (Mehrkomponententechnik) und Qualitätssicherung (Fertigung).

Weitere Informationen unter www.bbraun.de und www.uni-kassel.de/maschinenbau/institute/institut-fuer-werkstofftechnik. (red)



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