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SPD Felsberg befasste sich mit der Ortsumgehung

ortsumgehung-felsberg130801Felsberg. Wie geht es weiter mit der Ortsumgehung Felsberg? Mit dieser Frage befasste sich am Mittwochabend, 31. Juli, der Vorstand des SPD-Ortsvereins Felsberg. Am 24. Juli haben über 150 Felsberger Bürgerinnen und Bürger und weitere Unterstützer auf die Initiative des SPD-Stadtverbandes Felsberg für sofortige Entlastung der Felsberger Altstadt vom Schwerlastverkehr, die zügige Fortsetzung des Verfahrens für die Aufstellung des Bebauungsplanes und die Ablehnung der Vorfinanzierung der Ortsumgehung von zirka acht Millionen Euro durch die Stadt Felsberg demonstriert. Weitere über 700 Unterschriften für die Entlastung der Altstadt, so konnte die Sprecherin der Altstadtbewohner Sabine Quehl berichten, wurden innerhalb kürzester Zeit gesammelt und dem Bürgermeister übergeben. In ihrer Ansprache forderte Sabine Quehl alle Parteien und anwesende Entscheidungsträger auf ihren Worten jetzt Taten folgen zu lassen, sich für Felsberg einzusetzen und kurzfristige Vorschläge für eine Entlastung der Bewohner in der Altstadt von Felsberg zu unterbreiten.

Einen ersten Vorschlag dazu hat der Vorstand des SPD-Ortsvereins Felsberg nun vorgelegt:

Die Anordnung eines Lkw-Fahrverbots über 3,5 Tonnen in der Altstadt Felsberg fordert der SPD-Ortsvereinsvorstand Felsberg. Außerdem werde die baldige Fortsetzung des Verfahrens für die Aufstellung des Bebauungsplanes für die Ortsumfahrung im Zuge der Landesstraße 3220 verlangt. Vom Planungsbüro und der Stadtverwaltung werden hierfür rechtssichere Abwägungsvorschläge zu den Stellungnahmen von Behörden und Bürgern im Rahmen des noch zu behandelnden Ergebnisses der ersten öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanentwurfs erwartet.

In der vom SPD-Stadtverband organisierten Demonstration sei deutlich geworden, dass die derzeitige Verkehrsbelastung von den Anliegern in der Untergasse und im Bereich Obertor und Untertor nicht mehr länger hingenommen werden könnten.

In erster Linie wendet sich daher der Ortsvereinsvorstand dagegen, dass die Ortsdurchfahrt Felsberg als überörtliche Bedarfsumleitung für die Anschlussstelle Melsungen von der Autobahn A 7 zur Autobahn A 49 ausgewiesen bleibt. Hier müsse kurzfristig von der zuständigen Verkehrsbehörde (das sei wohl das Regierungspräsidium in Kassel, möglicher Weise auch der Landrat) Abhilfe geschaffen werden und zwar in ähnlicher Weise, wie das vom Regierungspräsidium für die Ortsdurchfahrt Edermünde –Grifte angeordnet wurde. Der Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen habe im Bereich der Ortsdurchfahrten der L 3220 (Stadtkernbereich Felsberg, OD Niedervorschütz) mindestens den gleichen Stellenwert wie im Bereich der Ortsdurchfahrten der L 3221 (OD Grifte) zwischen den Anschlussstellen Guxhagen (A 7) und Baunatal Süd (A 49).

Der Ortsvereinsvorstand bitte daher die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung um eine entsprechende Initiative in der nächsten Sitzung zur Anordnung eines Lkw-Fahrverbots über 3,5 Tonnen im Stadtkernbereich von Felsberg. Ausnahmen für Be- und Entlader seien aber hinzunehmen, meint der Ortsvereinsvorstand. (red)



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