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Wanderung von Flensburg zum Bodensee

arnold-schnittger130818Fritzlar. Im Schwalm-Eder-Kreis ist ungewöhnlicher Besuch unterwegs. Der Hamburger Arnold Schnittger wandert mit seinem schwerbehinderten Sohn Nico von Flensburg aus zum Bodensee. Mit der Wanderung möchte Schnittger auf die besonderen Probleme Behinderter und auf die Belastung der Angehörigen hinweisen. Eltern behinderter Kinder können oft wegen des hohen Pflegeaufwandes zumeist keiner geregelten Arbeit mehr nachgehen und sind auf staatliche Hilfe wie Hartz IV und Pflegegeld angewiesen.

„Die Linke fordert daher eine Reform des Bundesgleichstellungsgesetzes. Ziel muss eine einkommens- und vermögensunabhängige Leistungsgewährung sein, damit Menschen mit Behinderungen nicht mehr in Armut leben müssen“, erklärt Maik Nothnagel, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik und Bundestagskandidat für die Linke.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik in Hessen (Die Linke) unterstützt die Tour, um die berechtigten Forderungen Arnold Schnittgers zu betonen.

Nach einem Grillfest zur Begrüßung in Edermünde begleitete die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) die Wanderer nach Fritzlar, wo sie von Bürgermeister Spogat empfangen wurden. Danach wanderte Torsten Grote für die LAG mit Arnold Schnittger von Fritzlar zu den Waberner Werkstätten.

Am Freitag hat sich Arnold Schnittger in Homberg verabschiedet. Doris Sorge, die Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft, schenkte Nico einen Teddy, der ihn zukünftig als „Inklusionsbeauftragter“ begleiten wird. (red)

 



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