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Beruf und Berufung gelebt

Uwe Christian Parpart ging nach 45 Dienstjahren in Ruhestand

hephata130818Schwalmstadt-Treysa. Uwe-Christian Parpart wurde kürzlich in den Ruhestand verabschiedet. Er blickt auf 50 sozialversicherungspflichtige Jahre Arbeit, 45 davon bei Hephata, zurück. Nicht nur die beträchtliche Anzahl an Arbeitsjahren ist außergewöhnlich, sondern auch die Summe der Ausbildungen, Studienabschlüsse und Fortbildungen: Bevor Uwe-Christian Parpart in den sozialen Bereich wechselte, absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann / Bilanzbuchhalter in Schwalmstadt-Treysa. Nach erfolgreichem Abschluss der Heimerzieherschule fing Uwe-Christian Parpart dann 1968 als Gruppenleiter im Falkhaus an. Berufsbegleitend schlossen sich weitere Studiengänge an, speziell die zum Diplom-Sozialpädagogen und Diplom-Heilpädagogen sowie im Bereich Sozialmanagement.

In diesen Jahren war Parpart konzeptionell-gestalterisch vor allem in der Jugendhilfe tätig, insbesondere bei der Entwicklung des Fachdienstes und der Zusammenführung der Kinder- und Jugendabteilung zu einem gemeinsamen Bereich Jugendhilfe. Einrichtungsübergreifend fällt auch die Arbeit in unterschiedlichen Gremien in diese Zeit, wie die Mitwirkung in der Mitgliederversammlung und im Verwaltungsrat Hephatas sowie die Mitgliedschaft in der Arbeitsrechtlichen Kommission.

Hinzu kamen Wirkungs- und Betätigungsfelder auf kommunaler und universitärer Ebene. Ein weiteres Studium zum Diplom-Supervisor bot hier die formale Qualifikation. Neben der fachlichen Beratung von Pflegestellen und -familien im Schwalm-Eder-Kreis war Parpart 20 Jahre als Lehrsupervisor für die Gesamthochschule Kassel tätig. Die längste Zeit seines Berufslebens war er allerdings in den Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) beschäftigt. Er prägte die inhaltliche Arbeit in der WfbM maßgeblich in seiner spezifischen Funktion für Grundsatzfragen und Überwachung der Förderung mit. Im weiteren Verlauf erfolgte dann eine Zuordnung seiner Stelle zum Sozialdienst.

Uwe-Christian Parpart war die Beteiligung von Menschen mit Behinderung und deren Rechte ein besonders Anliegen. So hat er die Etablierung des Werkstattrates initiiert. Das Amt als Vertrauensperson bekleidete er zudem fast 30 Jahre, ohne Unterbrechung bis zum Eintritt in den Ruhestand. (Bernd Freudenreich)

 



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