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MT stürmt ins Viertelfinale – 33:24-Sieg in Erlangen

MT MelsungenErlangen/Melsungen. Die MT Melsungen bleibt weiter in der Erfolgsspur und zeigt sich dabei geradezu auswärtsstark. Nach dem Liga-Sieg am Sonntag in Hannover lieferte das Roth-Team am Mittwochabend auch im Pokaleinsatz in Erlangen einen tollen Auftritt. Nach einer Fünf-Tore-Führung zur Halbzeit (17:12) legte der Tabellensechste im zweiten Durchgang nochmal zu und gab dem Zweitliga-Topclub am Ende mit 33:24 deutlich das Nachsehen. Bester MT-Torschütze war Rechtsaußen Johannes Sellin mit acht Treffern. Kaum nach standen ihm Michael Allendorf und Michael Müller, die jeweils sieben Mal trafen. Im Tor zeigte wiederum Mikael Appelgren gute Form. Der MT-Keeper wehrte allein in der ersten Halbzeit 12 der 24 Erlanger Würfe ab. Beim HC war der Ex-Gummersbacher Ole Rahmel (fünf Tore) am erfolgreichsten.

Nur einmal im ganzen Spiel führte der Gastgeber und nur einmal gab es einen ausgeglichenen Zwischenstand. Das war beim 1:0 und beim 1:1 – alles noch in der ersten Spielminute. Danach aber zog der Favorit – gestützt auf einen hellwachen Appelgren im Tor – davon. Zunächst moderat, über 2:3, 3:6 und 6:8, dann aber zunehmend deutlicher. Nach knapp 18 Minuten hatte Melsungen nach dem Tor von Philipp Müller erstmalig sechs Tore Vorsprung. Mit ungefähr diesem Abstand ging es der Halbzeitpause entgegen.

In der zweiten Spielhälfte wurde der Klassenunterschied noch deutlicher. Die MT ging im Schnitt mit sieben Toren stets vorneweg. Zweieinhalb Minuten vor Schluss ließen die Bartenwetzer dank des Treffers von Johannes Sellin (sein achter und damit gleichzeitig sein letzter an diesem Abend) sogar mal die Zehn-Tore-Differenz auf der Anzeigentafel der bis unter Dach gefüllten Hiersemann-Halle aufleuchten.

Mit diesem Sieg zieht die MT ins Viertelfinale des DHB-Pokals ein und darf somit weiter von einer erneuten Teilnahme am Final Four träumen.

MT-Trainer Michael Roth: Verlauf und Ausgang des Spiels waren das Ergebnis unserer sehr intensiven Vorbereitung, die allein schon drei Videoanalysen beinhaltete. Wobei man als Trainer ja immer hofft, dass einem die Spieler dabei auch zuhören. Das war offenbar der Fall. Wir waren von Anfang an sehr konzentriert und haben das Spiel relativ schnell in den Griff bekommen. Nur gegen Ende der ersten Halbzeit hatten wir eine kleine Schwächephase mit einem 0:3-Lauf. In der zweiten Halbzeit lief es die kompletten 30 Minuten lang richtig gut. Die Abwehrachse Danner/Kubes war erneut stark und leistet so eine gute Vorarbeit auch für das Spiel nach vorne. Ab Mitte der zweiten Spielhälfte haben wir dann durchgewechselt und die Spielanteile gleichmäßig verteilt. Jetzt hoffen wir auf ein gutes Los, sprich auf ein Heimspiel. Der Gegner ist dabei eigentlich egal. Unserem Ziel, wieder zum Final Four nach Hamburg zu fahren, sind wir heute ein Stück näher gekommen.

Der THW Kiel ist raus
Ausgeträumt hat den Pokaltraum hingegen der THW Kiel. Nach 23 Jahren verloren die Zebras erstmalig in heimischer Stätte wieder ein Pokalspiel. Die Rhein-Neckar Löwen machten mit 32:30 in der Sparkassen-Arena fette Beute.

Eine Sensation hätte es beinahe in Aue gegeben. Der Zweitligist hatte den haushohen Favoriten Flensburg/Handewitt beim 26:27 am Rand einer Niederlage.

Auch Bittenfeld, ein weiterer Zweitligist, hätte beinahe Unmögliches möglich gemacht: Nach 60 Minuten stand es 31:31 gegen Frisch Auf Göppingen. Der Gast brauchte die Verlängerung, um sich am Ende mit 39:36 durchzusetzen.

Hier alle Ergebnisse des Achtelfinales:
TuS N-Lübbecke – TBV Lemgo 24:33 (14:18)
EHV Aue – SG Flensburg-H. 26:27 (19:16)
HSG Wetzlar – Balingen-Weilstetten 33:29 (16:11)
Eintracht Hildesheim – Füchse Berlin 28:35 (14:16)
VfL Bad Schwartau – SG Leutershausen 28:19 (15:7)
TV Bittenfeld – Frisch Auf Göppingen 36:39 (14:18)
HC Erlangen – MT Melsungen 24:33 (12:17)
THW Kiel – Rhein-Neckar Löwen 30:32 (14:16)

DHB-Präsident lost Viertelfinale aus
Die Paarungen des Viertelfinales werden vor der Bundesligabegegnung Göppingen vs. Flensburg-Handewitt, die am kommenden Dienstag, 17. Dezember, ab 20.15 Uhr (Anwurf)  ausgetragen wird (live bei SPORT1 ab 20 Uhr), vom neuen DHB-Präsidenten Bernhard Bauer ausgelost. – Spieltermin ist dann Mittwoch, der 26. Februar 2014. (Bernd Kaiser)

Statistik:

HC Erlangen – MT Melsungen 24:33 (12:17)

HC Erlangen: Stochl, Selke – Weltgen (1), Schwandner (1), Murawski (1), J. Link (3),Preiß (3), Krämer (2), Nienhaus (2), Hess (3), Pankofer (2), Rahmel (5/2), Böhm, N. Link (1).

MT Melsungen: Appelgren, Sandström – Stenbäcken (2), Mansson, Sellin (8), Kubes, Fahlgren (3), Schröder, Danner (2), P. Müller (3), Zufelde, Allendorf (7/6), Vuckovic (1), M. Müller (7).

Schiedsrichter: Hanspeter Brodbeck / Simon Reich (beide Metzingen)

Strafwürfe: 2/2 – 6/7 (Sellin scheitert in der 51. Minute)

Zeistrafen: 6 – 7 (J. Link, Hess, Preiß Disqualifikation wg. 3. Zeitstrafe – 2x Stenbäcken, Mansson, Sellin, Kubes, Schröder, M. Müller)

Zuschauer: 1.500, Karl-Heinz-Hiersemann-Halle, Erlangen

Spielfilm: 1:3 (3.), 2:5 (6.), 3:7 (9.), 5:8 (12.), 6:9 (15.), 6:12 (18.), 7:14 (21.), 8:16 (24.), 9:17 (27.), 912:17 (HZ), 12:17 (HZ), 13:20 (33.), 15:23 (36.), 15:23 (39.), 16:25 (42.), 17:25 (45.), 19:27 (48.), 19:27 (51.), 21:29 (54.), 22:30 (57.), 24:33 (EN).



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