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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Origami-Raben für die Gudensberger Altstadt

Faltworkshop am 26. Februar um 14.30 und 19 Uhr

origami-gudensberg140207cGudensberg. Eine wunderbare Überraschung waren die in Origamitechnik gefalteten Raben, die im Mai des vergangenen Jahres die Altstadt besiedelten. „Bis heute wissen wir nicht, wo überall welche gelandet sind“, sagt Monika Faupel vom Kulturbüro. Paul Jacob, ein junger Künstler aus Cottbus, hatte sie zusammen mit seinen beiden Mitstreitern Andreas Schluttig und Jens Gebhardt in der stimmungsvollen Atmosphäre der Fachwerkhäuser ebenso landen lassen, wie zwischen den Häusern der Untergasse und im Stadtpark.  Die drei sind seit einigen Jahren mit Gudensberg durch den Bau der Märchenbühne und die Holzfachschule Schneeberg verbunden. Andreas Schluttig hat die gestalterischen Details bei den Betonarbeiten der Märchenbühne vollzogen. Jens Gebhardt ist Anleiter der Studenten, wenn sie in Gudensberg mit der Kettensäge Kunst- und Sitzelemente erstellen und Paul Jacob war bis zum vergangenen Jahr einer der Studenten.

Jetzt ist er selbständig tätig und „Streetart“ gehört zu seinen Lieblingsprojekten. „Meine Raben sind schon in vielen Städten gelandet, so zum Beispiel auch in Madrid“, berichtet er. Allerdings sind sie nicht überall so gut platziert wie in Gudensberg. „Hier gibt es einen ganz alten historischen Hintergrund für die Raben“, sagt Monika Faupel und erzählt die Geschichte von Wodan, der in grauer Vorzeit auf dem Schlossberg verehrt wurde. „Ihm zur Seite standen zwei Raben, Hugin und Munin, die seine Boten waren. Raben gibt es auch heute noch am Berg“, endet die Geschichte.

origami-gudensberg140207aDie eleganten Flugkünstler mit dem schwarzen Federkleid haben es aus dem genannten Grund auch auf den Brunnen am Kreisel in der Fritzlarer Straße geschafft. Mit der Origami-Falttechnik wird es für jedermann möglich, seinen persönlichen Raben zu falten. Der muss dann nicht unbedingt schwarz sein! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und Papier ist vielfarbig erhältlich. Alte Plakate, Zeitungen, Illustrierte etc. bieten kostenloses Material für lustige Figuren. „Wir sind gespannt, was sich aus diesem Projekt für Gesellen entwickeln und hoffen sehr, dass sich viele Menschen daran beteiligen werden“, sagt Monika Faupel. „Damit Sie sich an dem Projekt beteiligen können, bieten wir mit Paul Jacob und Andreas Schluttig am Mittwoch, 26. Februar, um 14.30 Uhr im Sprung, Untergasse 30 und um 19 Uhr im Bürgerhaus einen kostenlosen Faltkurs an“. (red)



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