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MT will in Presov Sieben-Tore-Vorsprung verteidigen

mt141127aPresov/Melsungen. Die MT Melsungen tritt am Samstag, 29. November 2014, in der Slowakei zum Rückspiel in der dritten und damit letzten Qualifikationsrunde im EHF-Cup an. Dort werden die Nordhessen vom aktuellen Spitzenreiter Tatran Presov erwartet. Anwurf in der Arena Presov ist um 18 Uhr. Das Hinspiel ein Woche zuvor in Kassel hatte das Roth-Team mit 31:24 gewonnen. Nach rund zehnstündiger Anreise ist der MT-Tross am Freitagnachmittag sicher in Presov eingetroffen. Nicht dabei ist Kapitän Nenad Vuckovic, der wegen eines Muskelfaserrisses im Leistenbereich auch schon zuletzt im Bundesliga-Heimspiel gegen Minden nicht mitwirken konnte.

Michael Roth bat seine Schützlinge vor Ort zu einer letzten Videoanalyse und zum anschließenden Abschlusstraining in der Tatran-Spielstätte. Empfangen wurde die MT am ca. 40 Busminuten von Presov entfernten Flughafen Kosice übrigens von Torhüterlegende Maros Kolpak. Der zu Östringer Zeiten unter Michael Roth spielende Keeper fungiert bei Tatran inzwischen als Torwarttrainer.

„Wir stellen uns darauf ein, hier in einer höllischen Atmosphäre empfangen zu werden. Presov wird nach der klaren Hinspielniederlage alles Menschenmögliche versuchen, um das Ergebnis wettzumachen. Die Mannschaft kann mehr, als sie in Kassel gezeigt hat“, ist sich Michael Roth sicher. „Aber“, so der MT-Coach weiter, „wir selber wollen uns einen Traum erfüllen und in die Hauptrunde des EHF-Pokals einziehen. Jetzt sind wir nur noch ein Spiel davon entfernt und wir müssen unsere gute Ausgangsposition nutzen“.

Der Zehn-Tore-Sieg am Mittwoch gegen GWD Minden hat die Mannschaft zusätzlich beflügelt. Obwohl die Ostwestfalen an diesem Tage nicht unbedingt ein Gradmesser für das bevorstehende Europapokalspiel waren, hat die MT in wesentlichen Bereichen vollends überzeugt: Angefangen von der sehr agilen Abwehr, meist mit Danner, Maric und Müller im Zentrum, über das druckvolle und konzentrierte Angriffsspiel, hervorragend inszeniert von Regisseur Fahlgren, bis hin zu den Gegenstößen und das Spiel über die Flügel, wo Allendorf, Sellin sowie Hildebrand und Boomhouwer agierten. Auf der Torlinie legte Appelgren einmal mehr die Basis für eine effektive Defensive.

Diese Leistungen gilt es auch in Presov in die Waagschale zu werfen. Wobei dort die Bedingungen natürlich ganz andere sein werden. Die Gastgeber, die erstmalig einen Vorverkauf in dieser Saison eingerichtet haben, rechnen mit rund 3.000 Zuschauern und demzufolge mit einer lautstarker Unterstützung. Trainer Peter David setzt vor allem darauf, dass in diesem Spiel endlich auch mal seine Rückraumakteure explodieren. Zum Beispiel haben der 2,15 Meter lange Dajnis Kristopans wie auch Oliver Rabek im Hinspiel ihr Können noch nicht vollständig unter Beweis stellen können. Was wiederum auch an der sehr energischen Abwehrarbeit der MT lag.

Aber dass sich Presov noch keinesfalls aufgegeben hat, deutete deren Spielmacher, der Ex-Melsunger Alexandr Radcenko, bereits nach dem Hinspiel in der Pressekonferenz in Kassel an: „Die 120 Minuten sind noch nicht vorbei. Wir geben noch nicht auf!“ (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter in Presov: Ivan Pavicevic (MNE) / Milos Raznatovic (MNE); EHF-Delegierter: George Bebetsos (GRE)



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