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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Dunkle Jahreszeit ist Hochsaison für Einbrecher

Schwalm-Eder. Wie in jedem Jahr hat auch in den vergangenen Wochen die Häufigkeit von Einbrüchen saisonbedingt zugenommen – die sogenannte  „dunkle Jahreszeit“ ist Hochsaison für Einbrecher. Die meisten der jährlich registrierten Einbrüche werden zwischen Oktober und März begangen. Darum hatte die Polizeidirektion Schwalm-Eder bereits im  September über die Medien zu Vortragsveranstaltungen eingeladen und interessierte Bürger über die Möglichkeiten effektiven Einbruchschutzes informiert.

Der Schwerpunkt der seit Oktober im Schwalm-Eder-Kreis registrierten Einbruchsaktivitäten liegt aktuell in Melsungen. Die Tatorte liegen verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Die Polizei führt intensive Ermittlungen.

Verdächtige Beobachtungen melden – Gezielt reagieren
Bestimmt haben Sie schon Situationen erlebt, bei denen Sie das Gefühl hatten, „da stimmt doch etwas nicht“. Notieren Sie sich Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos und Personen. Teilen Sie Ihre verdächtigen Beobachtungen möglichst
umgehend mit – auch über Notruf 110.

Worauf sollten Sie achten?
Autos mit auswärtigen Kennzeichen (meistens sitzen darin Ihnen unbekannte Personen) fahren mehrmals langsam durchs          Wohngebiet – vielleicht suchen Straftäter ein lohnendes Objekt.  Fremde läuten im Haus bei mehreren Wohnungen, streifen auf     dem Nachbargrundstück umher – vielleicht wollen Straftäter  feststellen, ob jemand zu Hause ist. Eine oder mehrere Personen machen sich an einem Auto zu schaffen, plötzlich geht eine Sirene los. Vielleicht ist es die Alarmanlage. Fensterscheiben klirren, es wird gebohrt, gehämmert, gehebelt – Handwerker? Vielleicht sind es Einbruchgeräusche. Flackerndes, abgeschirmtes Licht scheint im Dunkeln aus dem Nachbarhaus oder Ladengeschäft nebenan, Fenster sind ungewohnt verhängt – vielleicht sind gerade Einbrecher am Werk. Unbekannte warten scheinbar grundlos auf der Straße, im Hausflur oder im geparkten Auto – vielleicht steht jemand bei einer Straftat Schmiere.

Hintergrund
Der Aufbruch eines ungeschützten Fensters dauert nur zirka 15 bis 20 Sekunden. Dabei werden Häuser bevorzugt, deren Bewohner nicht zu Hause sind. Einbrecher sind nicht auf Konfrontation aus. Die Einbrüche erfolgen meist in den frühen Abendstunden. Im Schutz der Dunkelheit haben die Einbrecher leichtes Spiel – Rollladen noch  hochgezogen, kein Licht im Haus, also offenbar niemand zuhause – eine günstige Gelegenheit. Der Einbruch erfolgt dann meist durch Fenster oder Terrassentüren auf der Hausrückseite. Im Haus werden Schränke und Schubladen nach Diebesgut durchsucht, dabei sind Bargeld und  Schmuck die bevorzugte Beute. Gelegenheitseinbrecher wissen vorher nie, ob sie etwas finden, sie brechen auf gut Glück ein. Es muss  einfach und schnell gehen. Dazu genügt ein Schraubenzieher als  Hebelwerkzeug. Nicht jeder Einbruch gelingt. Das heißt auch:  Effektiver Einbruchschutz ist möglich.

Informationsbroschüren zum Thema Einbruchschutz erhalten sie kostenfrei bei Ihrer Polizei.

Täuschen Sie Anwesenheit vor – zum Beispiel Beleuchtung von Innenräumen durch den Einsatz von Zeitschaltuhren, Fernsehsimulator Schließen Sie alle Türen ab. Schließen Sie alle Fenster. Lassen Sie bei Verlassen des Hauses die Rollladen herunter,  insbesondere im Erdgeschoss, an der Hausrückseite. Rüsten Sie Fenster und Terrassentüren mit geeigneten Aufhebelsperren und abschließbaren Griffen aus. Sorgen Sie für Außenbeleuchtung. Bewahren Sie größere Geldbeträge oder Wertgegenstände nicht in  der Wohnung auf oder verschließen Sie diese in speziellen Wertschränken. Sollten Sie Täter überraschen, stellen Sie Sich diesen nicht in den Weg, sondern verständigen Sie schnellst möglich die Polizei

Spezielle Tipps, wie Sie Ihr Haus sicher schützen, bekommen Sie auch im Internet unter www.polizei-beratung.de oder www.k-einbruch.de. Hier wird Ihnen am Beispiel eines „interaktiven Hauses“ gezeigt, wie Sie mögliche Schwachstellen einfach beseitigen können. (ots)



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