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IHK ehrte die besten Prüflinge

Felix Mader, Moritz Kiefer, Christina Laukard und IHK-Präsident Prof. Dr. Martin Viessmann (v.l.). Foto: nhKassel. 81 Nachwuchskräfte haben ihre Ausbildung mit der Schulnote eins abgeschlossen: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg hat gestern Abend die besten Prüflinge der Abschlussprüfungen Winter 2014/2015 ausgezeichnet. Während einer Feierstunde im Golden Tulip Hotel Reiss in Kassel gratulierte IHK-Präsident Prof. Dr. Martin Viessmann zu den herausragenden Leistungen: „Sie haben mit viel Fleiß und außergewöhnlichem Engagement den Grundstein für eine erfolgreiche Berufskarriere gelegt. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen geboten werden.“ Dr. Michael Ludwig, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung bei der IHK, ergänzte: „Seien Sie sich sicher: Sie werden gebraucht. Schöpfen Sie aus dem bisher Erreichten die Kraft, um weiterhin mit Neugier und Optimismus an Aufgaben heranzugehen.“

Das beste Resultat aller Prüflinge erzielte mit 97,2 Punkten im Gesamtergebnis die Chemielaborantin Christina Laukard, die ihre Ausbildung an der Philipps-Universität Marburg absolvierte. Danach folgte Moritz Kiefer mit 97,04 Punkten, der bei der K+S Kali GmbH in Philippsthal/Werra den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik erlernte. Den dritten Platz belegte mit 96,8 Punkten Industriekaufmann Felix Mader. Sein Ausbildungsbetrieb ist die Gebr. Bode GmbH & Co. KG in Kassel.

IHK-Präsident Prof. Dr. Viessmann überbrachte nicht nur seine Glückwünsche – er richtete auch einen Wunsch an alle Einser-Absolventen: „Seien Sie Vorbild für all die anderen Jugendlichen, die derzeit Zukunftspläne schmieden. Weisen Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis darauf hin, dass sich eine Ausbildung lohnt und dass sie belohnt wird.“

Insgesamt haben 1557 Auszubildende aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg die Winterprüfungen 2014/15 bestanden – das sind rund 93 Prozent. Neben dem persönlichen Einsatz der Prüflinge würdigte der IHK-Präsident die Leistung des Umfelds: „Ohne das Engagement der Ausbilder in den Betrieben, der Lehrer in den Berufsschulen, der ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer – rund 2.800 sind es allein in unserem IHK-Bezirk – sowie der Elternhäuser wären diese Leistungen nicht möglich gewesen.“ Prof. Dr. Viessmann bedankte sich bei allen Ausbildungsbetrieben im Kammerbezirk für ihre Bereitschaft zur Ausbildung in den vergangenen Jahren.

Prof. Dr. Viessmann gab zu bedenken, dass in Deutschland noch immer zu viele Azubis ihre Ausbildung und Studenten ihr Studium abbrechen. Ebenso verließen zu viele Schüler die Schule ohne Abschluss. „Das dürfen wir nicht mehr hinnehmen“, stellte der IHK-Präsident klar. „Wir müssen die vorhandenen Potenziale besser nutzen.“ So engagiere sich die IHK Kassel-Marburg intensiv für die Nachwuchsgewinnung. Sie werde dies auch in Zukunft tun – nicht zuletzt durch die mit 1,5 Millionen Euro ausgestattete Initiative zur Verbesserung der Ausbildungsreife und Vertiefung der Berufsorientierung. (red)



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