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Gewerbeanmeldungen im vierten Jahr in Folge rückläufig

Hessen. Bei den Gewerbeanmeldungen in Hessen ist im Jahr 2014 erneut ein Rückgang zu verzeichnen. Bei den hessischen Gewerbeämtern wurden insgesamt 63.550 Gewerbe angemeldet. Das sind 11,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit setzte sich die negative Entwicklung bei den Gewerbeanmeldungen im vierten Jahr in Folge fort. Bereits im Jahr 2011 waren die Gewerbeanmeldungen mit einem Minus von 2,3 Prozent erstmals seit 2008 leicht rückläufig und im Jahr 2012 sanken sie um 7,1 Prozent.

Die Zahl der Gewerbeabmeldungen in Hessen im Jahr 2014 entwickelte sich dagegen günstig: Sie nahm im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 66.450 ab.

Der größte Teil der Gewerbeanmeldungen entfällt auf den Wirtschaftsabschnitt „Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“. Mit knapp 13.000 (minus 6,5 Prozent) machte dieser Bereich knapp ein Fünftel aller hessischen Gewerbeanmeldungen aus. Ebenfalls einen großen Anteil an den Gewerbeanmeldungen hatte der Bereich „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ mit 7.350 (plus 3,7 Prozent).

Im Regierungsbezirk Darmstadt wurden 45 600 (71,8 Prozent) aller hessischen Gewerbeanmeldungen registriert. Davon entfielen 8450 auf die Stadt Frankfurt am Main, was einem Anteil von 13,3 Prozent an allen Gewerbeanmeldungen in Hessen entsprach. In den Regierungsbezirken Gießen und Kassel wurden im Jahr 2014 rund 9450 bzw. 8500 Gewerbeanmeldungen registriert.

Hinsichtlich der Rechtsform machten Einzelunternehmungen mit 50 900 Einheiten und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit 7700 Meldungen den überwiegenden Teil der Gewerbeanmeldungen aus. Die Zahl der Gewerbeanmeldungen mit der Rechtsform „Unternehmergesellschaft“ (UG; haftungsbeschränkt) lag im Jahr 2014 bei 1250.

Insgesamt wurden 17.500 Einzelunternehmen von Frauen angemeldet. Das entspricht einem Anteil von 34,4 Prozent. Der Anteil an neu angemeldeten Einzelunternehmen durch ausländische Staatsangehörige erreichte einen Wert von 34,6 Prozent. Davon waren in 4400 Fällen die Inhaber/-innen polnischer, in 2.450 Fällen rumänischer und in 2.050 Fällen türkischer Staatsangehörigkeit.

Die zu den Gewerbeanmeldungen zählenden Neugründungen lagen bei 51.200 Einheiten. Davon entfielen 20.450 auf Kleinunternehmen, 21.300 auf Nebenerwerbsbetriebe und 9.450 auf Betriebsgründungen. Übernahmen in Form von Kauf, Pacht, Erbfolge, Rechtsformänderung oder Gesellschaftereintritt lagen im Jahr 2014 bei 4.200 Einheiten und machten 6,6 Prozent der Gewerbeanmeldungen aus. Die Zahl der Unternehmenszuzüge sank um neun Prozent auf 7.800 und war somit niedriger als die Zahl der Unternehmensfortzüge mit 8.200 Anzeigen (minus zwei Prozent). (red)



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