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Religiöse und berufliche Perspektiven

Infonachmittag zur berufsbegleitenden Diakonenausbildung am 6. Mai

Schwalmstadt-Treysa. Die nächste berufsbegleitende Ausbildung zur Diakonin oder zum Diakon beginnt im September 2015. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni. Interessierte können sich bei einem Informationsnachmittag am Mittwoch, 6. Mai, ab 16 Uhr in der Hephata-Akademie für soziale Berufe in Schwalmstadt-Treysa informieren. Diakone sind keine Pfarrer und auch keine Küster, trotzdem bieten sie spirituelle Unterstützung und Begleitung. Sie haben keine theologische Ausbildung, aber eine im pädagogischen oder pflegerischen Bereich – und zusätzlich auch eine religionspädagogische.

Diakone glauben an Gott, leben und verbreiten den Glauben, sind aber nicht im althergebrachten Sinne fromm. Diakonin oder Diakon kann man auf zwei Wegen werden, beide sind mithilfe der Hephata Diakonie in Schwalmstadt-Treysa möglich. Zum einen als zusätzliche Qualifikation im Rahmen des Bachelor-Studiums der Sozialen Arbeit. Denn Hephata in Schwalmstadt-Treysa ist Studienstandort der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD). Zum anderen als berufsbegleitende Ausbildung an der Hephata-Akademie für soziale Berufe. Diese Ausbildung dauert drei Jahre. Sie kommt für ausgebildete Fachkräfte aus dem sozialen und pflegerischen Beruf in Frage, die bereits über Berufserfahrung verfügen und nun eben noch nach einer religionspädagogischen Erweiterung ihrer Qualifikation suchen. Dies sind zum Beispiel Fachkräfte, die in der Evangelischen Jugendarbeit von Kurhessen-Waldeck tätig werden wollen. Eine andere Motivation kann der Wunsch nach der Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben sein oder der Wunsch, spirituelle und religiöse Ansätze in die tägliche Arbeit stärker integrieren zu wollen.  Die berufsbegleitende Ausbildung gliedert sich in vier Module: „Das Evangelium und die christliche Religion kommunizieren“, „Menschen in existenziellen Lebensfragen unterstützen“, „In Organisation von Kirche und Diakonie handeln“ und „Das Soziale gestalten“. Für jedes Modul fallen eine Woche Blockunterricht an sowie ein zwei- bis dreitägiges Seminar an einem Wochenende pro Monat. Die Ausbildung kostet monatlich 70 Euro und schließt mit einer kirchlichen Abschlussprüfung ab.

Der Informationsnachmittag am 6. Mai soll einen Überblick über Zugangsvoraussetzungen, Lerninhalte und Perspektiven der berufsbegleitenden Ausbildung geben. Zeit für individuelle Beratungsgespräche steht ebenfalls zur Verfügung, mit Pfarrer Thorsten Garbitz und Diakonin Kathrin Rühl, Dozentin und Referentin der Diakonischen Gemeinschaft Hephata.

Infonachmittag zur berufsbegleitenden Diakonenausbildung am Mittwoch, 6. Mai, zwischen 16 und 18 Uhr, in Raum 0 des Brüderhauses, Elisabeth-Seitz-Straße 16, 34613 Schwalmstadt-Treysa. Nähere Informationen dazu erteilt Kathrin Rühl, Telefon (06691) 181401 oder kathrin.ruehl@hephata.de. (me)



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