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Deutlich mehr Grippekranke im Schwalm-Eder-Kreis

Schwalm-Eder. Die Grippesaison in Deutschland fiel in diesem Winter besonders schwer aus. Auch im Schwalm-Eder-Kreis gab es deutlich mehr Influenza-Infektionen als in der Vorsaison: Wurde 2013/2014 nur ein Grippe-Fall im Kreis gemeldet, gab es in der vergangenen Grippesaison von Oktober 2014 bis Mitte April dieses Jahres 19 Influenza-Infektionen. „Die tatsächliche Zahl der Grippeerkrankungen ist wahrscheinlich noch höher. Nicht jeder, der an Grippe erkrankt, geht zum Arzt und wird auf das Virus getestet“, sagt Gabriele Graf-Weber, Regionalgeschäftsführerin der IKK classic, zu aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts.

Grippaler Infekt oder Grippe?
Seit einigen Wochen ebbt die Grippewelle ab, die Zahl der Neuerkrankungen ist deutlich gesunken. Dennoch klagen viele Menschen in den Frühlingsmonaten über Halsschmerzen, eine verstopfte Nase oder Husten. Das ist zwar unangenehm, allerdings haben viele nur einen grippalen Infekt, was nichts anderes als eine Erkältung ist. Anders als bei einer Grippe-Infektion kündigt sie sich langsam an und verschwindet nach ein paar Tagen, ohne größere Spuren zu hinterlassen.

Die echte Grippe, die durch Influenza-Viren ausgelöst wird, kommt hingegen plötzlich und erfasst nicht nur die Atemwege, sondern häufig den ganzen Körper. Wie aus dem Nichts stellt sich ein extremes Krankheitsgefühl ein mit Fieber, Abgeschlagenheit und Kopf- und Gliederschmerzen. Oft leiden Patienten noch Wochen nach einer Infektion an Erschöpfung und Antriebslosigkeit. „Auch wenn die Grippewelle jetzt nachgelassen hat, sollten erkrankte Menschen eine mögliche Infektion nicht auf die leichte Schulter nehmen und zum Arzt gehen“, rät Graf-Weber.

Geringe Impfquote trotz Kostenübernahme
Gefährlich ist eine Grippe vor allem für bestimmte Risikopatienten. Dazu zählen Menschen über 60 Jahre, Schwangere, medizinisches Personal und Personen mit chronischen Erkrankungen. „Obwohl vor jedem Winter auf die Grippeimpfung hingewiesen wird und die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Risikogruppen übernehmen, liegt die Impfquote hinter den Erwartungen zurück“, sagt Graf-Weber. (red)

 



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