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Sicherheitsberater für Senioren jetzt auch in Homberg

Der Vorsitzender des Homberger Seniorenbeirats Heinz Engelhardt (links) freut sich, wie auch der ganze Seniorenbeirat, über die Urkunde, die jeder der drei Beiratsmitglieder Karl-Ernst Paul, Hans-Dieter Wagner und Titus Felber erhielt. Foto: Uwe DittmerKassel/Homberg. Zweiundzwanzig  Senioren aus dem Schwalm-Eder-Kreis wurden vor kurzem bei der Polizeidirektion Schwalm-Eder  als „Sicherheitsberater für Senioren (SfS)“ beschult.  Mit dabei waren drei Mitglieder des Homberger Seniorenbeirats: Titus Felber, Karl-Ernst Paul und Hans-Dieter Wagner. Damit bietet der Seniorenbeirat der Kreisstadt Homberg (Efze) seinen Senioren als einer der ersten Seniorenbeiräte im Schwalm-Eder-Kreis dieses wichtige Beratungsangebot an.

In Kooperation des Polizeipräsidiums Nordhessen mit dem Schwalm-Eder Kreis, fand hierzu vom 14.bis 17. April 2015 eine Schulung von 22 Männern und Frauen zu Sicherheitsberatern für Senioren statt. Die Beschulung wurde vom Hauptsachgebiet E4 für Prävention des Polizeipräsidiums  Nordhessen und Sonja Weidel vom Schwalm-Eder-Kreis vorbereitet und durchgeführt.
Die Sicherheit von Senioren hat durch den demografischen Wandel und dem zielgerichteten Vorgehen von Tätern gegen Senioren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen.

Mit der Ausweitung des Programms „Sicherheitsberater für Senioren (SfS)“ fügt die hessische Polizei dem Präventionsangebot für Senioren einen weiteren Baustein hinzu. Ziel ist es, gemeinsam mit diesen, Senioren vor Kriminalität zu schützen, deren Lebensqualität durch eine Verbesserung des Sicherheitsgefühls zu steigern sowie die Hilfe zur Selbsthilfe und zur Hilfe anderen gegenüber zu aktivieren.  Ältere Menschen fühlen sich häufig bedroht und haben ein stark ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis. Dem sollen auch die Homberger Sicherheitsberater Rechnung tragen und vor Ort helfen, das Leben von Senioren ein Stück sicherer zu machen.

Hierzu erhielten die Teilnehmer durch die Fachleute des Hauptsachgebietes E4 Basisinformationen zu den Präventionsthemen Sicherheit im Alltag, Migration, Internet und neue Medien, Verkehrsprävention sowie Opferschutz und Opferhilfe. Darüber hinaus erörterte Rechtsanwalt Thomas Hertwig von der Verbraucherzentrale Kassel deren Aufgaben, Angebote und aktuelle Verbraucherfragen.

Die Teilnehmer, zumeist selbst Senioren, zeigten bereits im Vorfeld reges Interesse. Hoch konzentriert und engagiert waren sie an den vier Schulungsvormittagen bei der Sache.

In der Abschlussrunde bekräftigten die SfS, mit dem erlernten Handwerkszeug künftig den Altersgenossen gezielt Tipps zu geben, wie man sich vor Kriminalität, aber auch Verkehrsunfällen schützen kann. Weiterhin habe man jetzt keine Hemmschwelle mehr zur Polizei zu gehen und dort etwas mitzuteilen – „Da kann man gut anrufen“.

KHK Bodo Briewig  bedankte sich für das Engagement der Teilnehmer und empfahl ihnen den Schwung der viertägigen Beschulung mitzunehmen. Sie seien in den Gemeinden des Kreises zuhause und könnten dort den Zugang zu den Menschen finden bzw. ausbauen.

Polizeipräsident Sauer erläuterte,  dass man mit den Sicherheitsberatern für Senioren in Kassel begonnen habe und man dort gute Erfahrungen mit diesen gemacht habe. Die SfS sind eine wichtige Brücke zur Polizei und helfen durch ihre Arbeit Straftaten zu verhindern. Anschließend übergab Polizeipräsident Sauer die Teilnahmeurkunden an die Teilnehmer und wünschte ihnen viel Erfolg bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. (PP/di)



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