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Frauenhaus wird weiterhin unterstützt

Arbeiterwohlfahrt legt Tätigkeitsbericht vor

Schwalm-Eder. Das Frauenhaus in Homberg wird bereits seit über 18 Jahren vom AWO-Kreisverband Schwalm-Eder e.V. betrieben. Am 1. August 1996 übernahm die Arbeiterwohlfahrt die Trägerschaft für das Frauenhaus im Schwalm-Eder-Kreis. Neben dem eigentlichen Frauenhaus gehört auch eine Beratungs- und Interventionsstelle dazu. Hier erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Behörden, wie Polizei und Jugendamt. Das Frauenhaus nimmt jede von Gewalt bedrohte oder betroffene Frau und deren Kinder, unabhängig von Alter, Nationalität, Konfession oder Herkunft, in der akuten Krisensituation auf und bietet Schutz vor akuter Bedrohung.

Auch im Jahr 2014 war das Frauenhaus wieder ein häufig aufgesuchter Zufluchtsort für Frauen und Kinder, die physisch und psychisch misshandelt wurden bzw. sich von solchen Misshandlungen bedroht fühlen. Das geht aus dem Bericht hervor, den die AWO jetzt vorlegte. 49 Frauen und 56 Kinder nahmen das Angebot in Anspruch. Sie blieben durchschnittlich 43 Tage. Insgesamt gab es also 4.367 Übernachtungen. Die Zimmer waren im Schnitt zu 57 Prozent belegt. Die Zahlen zeigten, dass die Arbeit des Frauenhauses in Homberg unverzichtbar sei, kommentierte Landrat Winfried Becker den Tätigkeitsbericht der Einrichtung.

Angeschlossen ist auch eine Beratung- und Interventionsstelle, die oft erste Anlaufstelle bei Beratungsbedarf ist. Die Probleme umfassen dabei viele Lebensumstände, wie zum Beispiel Gewalt in der Partnerschaft, Wohnung- und Mietprobleme, Alkoholprobleme, Trennung und Scheidung.

Die Schutz suchenden Frauen kommen aus allen sozialen Schichten. Frauen mit höherer Bildung oder gesichertem Einkommen blieben jedoch deutlich kürzer im Frauenhaus.

In der Beratungsstelle hat es 2014 über 382 Beratungsgespräche gegeben. Hinzu kamen über 142 zeitaufwändige Aktivitäten (Beratungen und Abstimmungen mit Polizei und Jugendamt) in Rahmen der Interventionsstelle.

Der Landkreis werde diese Arbeit auch weiterhin finanziell unterstützen, kündigte  Landrat Winfried Becker an. (red)



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