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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Minister Al-Wazir besucht Kirchner Solar Group

Alheim-Heinebach. Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir sieht weiter große Chancen in der Nutzung der Solarenergie. „Wenn wir aus fossilen und atomaren Brennstoffen aussteigen wollen, brauchen wir neben Windrädern auch weiterhin neue Solaranlagen, die inzwischen zu sehr viel geringeren Preisen gebaut werden als in der Vergangenheit“, sagte der Minister am Mittwoch bei einem Besuch der Kirchner Solar Group in Alheim-Heinebach. „Angesichts des deutlichen Einbruchs beim Zubau von Photovoltaikanlagen, der sogar noch geringer ist als der von der Bundesregierung schon deutlich reduzierte Zubaukorridor, muss bei der nächsten Novelle des EEG überprüft werden, wie die offensichtlichen Fehler der letzten Reform des Erneuerbare Energien-Gesetzes korrigiert werden können.“

Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenlicht in Elektrizität um und trugen im vergangenen Jahr ca. 4 Prozent zum hessischen Bruttostromverbrauch bei. In den Boom-Jahren 2009 bis 2012 wuchs die installierte Nennleistung in Hessen jährlich im Schnitt um rund 285 Megawatt. 2014 verlangsamte sich der Zuwachs auf 103 MW.

Für dieses Jahr wird mit 70 MW in Hessen und 1200 MW deutschlandweit gerechnet. „Wenn die Bundesregierung wenigstens ihre eigenen, im Vergleich zu früheren Jahren bescheidenen Ziele von 2400 bis 2600 MW pro Jahr ernst nimmt, muss sie handeln“, sagte Al-Wazir. „Die Photovoltaik wird inzwischen zu Unrecht als Kostentreiber der Energiewende diffamiert. Natürlich gab es in den vergangenen Jahren einen teilweise zu starken Zubau mit sehr hohen Vergütungssätzen. Das ist aber jetzt nicht mehr der Fall.“

Die Kirchner Solar Group plant und installiert Solaranlagen auf Hausdächern und Freiflächen und handelt mit hochwertigen, zum Teil selbst entwickelten Komponenten. Für afrikanische Länder produziert Kirchner Anlagen, die unabhängig von Stromnetzen betrieben werden können. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter im In- und Ausland; in Uganda unterhält es eine eigene Berufsschule.

„Die Kirchner Solar Group räumt dem Nachhaltigkeitsgedanken einen hohen Stellenwert ein. Unsere Produkte und Leistungen sollen eine umweltfreundliche Wende hin zu erneuerbaren Energien fördern“, sagte Firmenchef und -gründer Lars Kirchner. „Dabei können Unternehmen mit unseren Lösungen ihre Betriebskosten um bis  zu 50 Prozent senken.“

Wirtschaftsminister Al-Wazir zeigte sich beeindruckt: „Es freut mich, dass es Kirchner Solar gelungen ist, sich in der heftig gebeutelten Solarbranche zu behaupten. Ganz besonders hat mich gefreut, dass ich bei meinem Besuch gehört habe, dass nach langen Jahren der Schrumpfung in den letzten Monaten erstmals wieder einige neue Mitarbeiter eingestellt wurden. Beeindruckt hat mich auch, dass die Kirchner Solar Group mit ihren netzunabhängigen Solarsystemen zur Elektrifizierung und damit zur wirtschaftlichen Entwicklung der ländlichen Gebiete Afrikas beiträgt. Auch das ist eine Erfolgsgeschichte der Energiewende.“ (red)



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