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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Projekt Jugend stärken im Quartier startet

Schwalm-Eder. Der Schwalm-Eder-Kreis ist eine von 180 Modellkommunen, die beim bundesweiten ESF-Modellprogramm „Jugend stärken im Quartier“ mitmachen kann. Wier Landrat Becker gegenüber der Presse mitteilt, ist das aufwändige Antragsverfahren des Kreises erfolgreich gewesen und Ende Juli nun endlich der erhoffte Bewilligungsbescheid eingetroffen. Das Jugendamt des Schwalm-Eder-Kreises hatte sich als eine von 220 Kommunen für das Modellprogramm beworben. Es wird aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und vom 1. August 2015 bis vorerst Ende 2018 durchgeführt.

Antragsberechtigt für das neue Modellprogramm waren ausschließlich Jugendämter. Ihnen obliegt die Koordinierung und Steuerung aller im Rahmen des Programms geförderten Maßnahmen. Der Kreis richtet dafür eine neue Koordinierungsstelle ein, die zum 1. September 2015 besetzt wird.

Im Rahmen des Programms „Jugend stärken im Quartier“ sollen junge Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund beim Übergang von der Schule in den Beruf gefördert werden.

Der Schwalm-Eder-Kreis hat nach Beckers Angaben vor allen Dingen drei Zielgruppen besonders im Blick: Schulverweigerer sollen frühzeitig erreicht und einem regelmäßigen Schulbesuch zugeführt werden. Abschlussgefährdete Hauptschüler sollen frühzeitig unterstützt, zum Abschluss geführt und beim Übergang in Ausbildung und Beruf begleitet werden. Schulabbrecher und junge Menschen, die bisher aus allen Fördersystemen herausgefallen sind, sollen erreicht und geeigneten Fördermaßnahmen zugeführt werden.

Der Kreis kann mit einer jährlichen Förderung von zirka 280.000 Euro zur Finanzierung geeigneter Maßnahmen rechnen. Zusätzliche Mittel erhält er für die schulische und berufliche Förderung junger Zuwanderer und Flüchtlinge.

Wie Becker mitteilt, will der Kreis im Rahmen des Projektes die bestehende Kooperation mit Schwerpunktschulen weiterentwickeln und ausbauen. Eine enge Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendberufshilfeträgern, Betrieben sowie dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit soll sicherstellen, dass zukünftig durch besser koordinierte, gemeinsame Anstrengungen und durch passgenaue Maßnahmen möglichst alle jungen Menschen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integriert werden können. „Wir können es uns nicht leisten, so Becker, junge Menschen auf der Strecke zu lassen. (red)



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