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MT: Schröder fällt mit Kreuzbandriss längerfristig aus

Malte Schröder fällt mit Kreuzbandriss längerfristig aus. Foto: Heinz HartungMelsungen. Malte Schröder, Rückraumspieler von Handball-Bundesligist MT Melsungen, zog sich am Samstag im Pokalspiel gegen den ThSV Eisenach einen Kreuzbandriss zu und fällt voraussichtlich sechs Monate lang aus. Die befürchtete Verletzung wurde am Montag in einer Kernspinuntersuchung bestätigt. Der Linkshänder hatte sich in den Schlussminuten des Spiels ohne Fremdeinwirkung das  Knie verdreht. Bereits am Dienstag wird Schröder von MT-Mannschaftsarzt Dr. Gerd  Rauch in Kassel operiert. Am Samstag steht der Saisonstart gegen die Füchse Berlin an.

Knapp sechs Minuten waren am Samstag im Pokalspiel der MT in der ersten Runde gegen den ThSV Eisenach noch zu spielen, als Malte Schröder nach erfolgreichem Sprungwurf unglücklich bei der Landung wegrutschte und sich dabei das Knie verdrehte. Der Linkshänder, kurz zuvor eingewechselt, hatte gerade mit einem strammen Wurf die 28:15-Führung für die Nordhessen erzielt, als ihm das Malheur widerfuhr. Schon das schmerzverzerrte Gesicht des Hünen und die Tatsache, dass Mannschaftskameraden ihn vom Feld tragen mussten, liessen nichts Gutes vermuten.

Gewissheit über die Verletzung erbrachte dann die Kernspinuntersuchung am Montag in Kassel. Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch diagnostizierte einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie, also am Sprungbein. Schon am Dienstag wird sich Schröder bei dem Kasseler Orthopäden operieren lassen. Erfahrungsgemäss dauert die Rekonvaleszenz nach Kreuzbandrissen etwa sechs Monate. Damit wird der Rückraumspieler frühestens zur Rückrunde im Februar wieder einsatzbereit sein.

“Das ist natürlich in erster Linie sehr schade für Malte, aber auch für die Mannschaft. Er ist ein erfahrener Bundesligaspieler, auf den man sich zu jeder Zeit verlassen kann“, sagt Michael Roth. Der MT-Trainer weiter: “Aber wie es manchmal im Sport ist, was des einen Pech, ist des anderen Glück. Wir haben Jan Forstbauer nach Ablauf seines Doppelspielrechts für Eisenach zu uns zurückgeholt, um ihn hier weiter zu entwickeln. Er hat in der Vorbereitungsphase und auch am Pokalwochenende gezeigt, dass er auf einem guten Weg ist. Nun wird er sicherlich schon früher gefordert, als geplant. Die Tatsache aber, dass wir auf der rechten Rückraumposition mit Michael Müller eine klare Nummer eins haben, bringt uns jetzt nach Maltes Verletzung nicht in eine personelle Notsituation, in der wir augenblicklich reagieren müssten”.

Jan Forstbauer (23, 53-facher ehemaliger Junioren-Nationalspieler) hatte in den Vorbereitungsspielen immer wieder längere Einsatzzeiten erhalten und am Sonntag in Eisenach im Endspiel des Erstrunden-Final-Fours gegen TSB Heilbronn-/Horkheim mit sechs Treffern zusammen mit Jeffrey Boomhouwer die meisten Feldtore erzielt. (Bernd Kaiser)



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