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Jugend-Bundesliga: Debüt mit Niederlage

Johannes Golla (8) erzielt eins seiner fünf Tore beim ersten Bundesliga-Spiel der JSG-Jugend. Im Hintergrund beobachtet Magnus Rulff (9) die Szene. Foto:  Nadine RohlederMelsungen. Der erste Auftritt der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen in der Jugendhandball-Bundesliga endete beim Favoriten TuSEM Essen zwar mit einer nicht unerwarteten 25:30 (11:16)-Niederlage, machte aber trotzdem Lust auf mehr. Die mJSG verschlief ihren Start zunächst total. Über 3:0 (2.) und 10:4 (11.) zogen die Gastgeber trotz einer zwischenzeitlich genommenen Auszeit mit 13:5 (13.) davon. Überhastet und nervüs war das Spiel nach vorn.

Vor allem die Anspiele auf Kreisläufer Johannes Golla, der von Essens Innenverteidigung sehr gut abgeschirmt war, kamen nicht an. So dass der TuSEM über seine schnellen Außen Tom Öhl und Felix Käsler zu Tempogegenstößen kamen. „Wir waren nicht ganz da. Dass der Gegner in der Anfangsphase so weit weg gezogen ist, war schon ein Brett“, sagte Trainer Sead Kurtagic.

Besser und vor allem effizienter wurde das Melsunger Angriffsspiel, als Tobias Ludwig die Kreisposition übernahm und Golla in den linken Rückraum wechselte. Zusätzliche Sicherheit brachte eine Umstellung der Abwehr, wo Magnus Rulff dem Essener Rückraum die Lauf- und Passwege eng machte und für Schlussmann Jannik Lengemann die nötige Vorarbeit leistete, damit dieser mit einigen Paraden glänzen konnte. Immer frecher wurden die Nordhessen und und kämpften sich wieder ran. Sehenswert, wie Fin Backs den starken Essener Torhüter Fabian Zindel in Unterzahl mit einem Dreher zum Pausenstand überwand und der gleiche Spieler ein Kempa-Anspiel von Dimitri Ignatow zum 16:13 in die Maschen setzte (34.).

Mit Ignatows Treffer zum 19:18 war der MT-Nachwuchs wieder dran und hatte berechtigte Hoffnungen auf Zählbares. Aber: „Wenn man sich so zurückkämpft, kommt man manchmal an einen Punkt, wo die Kraft einfach fehlt, das Spiel komplett zu drehen“, erklärte Kurtagic, warum es schließlich doch nicht reichte. Dazu kam in Essens Spielmacher Sam-Niklas Schäfer (11/2 Tore) ein Akteur, der sein Team in kritischen Momenten mitriss. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die der mJSG fehlten, um beim Favoriten zu punkten. „Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Die MT-Mannschaft war als Neuling eine Unbekannte, und mit ihrer Abwehrumstellung in der ersten Hälfte hatten wir große Probleme“, gab TuSEM-Trainer Daniel Haase zu. Und gestand, dass er die Melsunger Jugend mit dieser Leistung auch am Ende recht weit vorn erwartet. (red)

mJSG: Lengemann (13 Paraden / 29 Gegentore), Mügge (bei drei Siebenmetern, 2 P. / 1 G.); Rudolph, Gerhold (1), Fischer, Golla (5), Rulff (2), Ludwig (1), Alter, Ignatow (5/1), Kerst (2/1), Buchholz, Weiß (5), Backs (2), Grolla (2).



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