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FWG: Umbaumaßnahme am Fuldaufer nicht nachvollziehbar

Foto: nhMelsungen. Der massive Eingriff in die Grünfläche am Ostufer der Fulda ist eine nicht nachvollziehbare Maßnahme, die  SPD-CDU-FDP und Grünefraktion gegen die Stimmen der FWG im Juli 2015 beschlossen haben. Diese Auffassung vertraten während einer Ortsbegehung die FWG-Stadtverordneten Gerhard Ludolph und der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Stefan Witzel. Bemängelt wurde auch die Nichtbeteiligung der Bürger, denn die jetzt durchgeführte Nacht- und Nebelaktion stoße nach Meinung der Melsunger FWG nicht auf das Wohlwollen der Melsunger Steuerzahler.

FWG-Fraktionsvorsitzender Martin Gille bezifferte die Kosten auf 330.000 Euro, die von den Steuerzahlern aufzubringen seien. Der städtische Anteil betrage immerhin 130.000 Euro.

Die FWG-Fraktion bemängelte auch, dass bei der Entscheidung für den Umbau des völlig intakten Weges, der vor allem von älteren Menschen gerne genutzt wurde, eine Kosten-Nutzenanalyse bei den Mehrheitsentscheidern offenbar keine Rolle gespielt habe. So werden 70.00 Euro teure Lampen den Weg beleuchten und es soll ein neuer Grillplatz auf der Nordseite der Bartenwetzer-Brücke für 10.000 Euro errichtet werden. Die FWG-Fraktion erklärt dazu, dass die städtischen Mitarbeiter nach den möglichen Grillfeten den Dreck am nächsten Tage wegräumen müssten. Die Beleuchtungskosten werden den städtischen Etat  belasten, auch wenn moderne LED-Beleuchtungskörper eingebaut werden sollen.

Die FWG-Fraktion werde den vom Magistrat aufzustellenden Haushaltsplan danach bewerten, ob zusätzliche Mittel für Kindergartenpersonal bereit gestellt werden, weil der Stellenplan „auf Kante genäht sei“ Vertretungen bei längeren Krankheitsfällen, sogenannte Springer, gebe es bei der Stadt Melsungen derzeit nicht.

Die FWG ist der Meinung, dass die Stadt Melsungen bei anderen Städten und Gemeinden nicht abgerufene Landesmittel nicht greifen solle, denn daran seien immer  Komplementärmittel beziehungsweise Eigenmittel der Stadt Melsungen beizufügen. Es müsse außerdem in solchen Fällen die Stadtverordnetenversammlung das „letzte Wort“ haben, um Fehlentscheidungen möglichst zu vermeiden. (red)



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