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Breitbandausbau: 2016 gehen erste Gemeinden ans Highspeed-Netz

Nächster Schritt: Bauunternehmen sind zur Angebotsabgabe aufgerufen

Nordhessen. Die Vorbereitungen für den Breitbandausbau in Nordhessen schreiten zügig voran. Nachdem erste Bauunternehmen europaweit aufgefordert wurden, sich für den Breitbandausbau in Nordhessen zu bewerben, fanden bereits erste Gespräche im Rahmen des Bewerbungsprozesses statt. Geeignete Bieter sind nun aufgerufen, bis Ende Januar ihr Angebot für den flächendeckenden Breitbandausbau in den ländlichen Regionen der fünf Landkreise in Nordhessen abzugeben.Kathrin Laurier

Die Breitband Nordhessen GmbH hat in den vergangenen Wochen erste Gespräche mit Bauunternehmen geführt, die die fünf nordhessischen Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner-Kreis, Kassel, Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder-Kreis flächendeckend überall dort mit Breitband ausbauen sollen, wo bisher noch kein schnelles Internet vorhanden ist. Kathrin Laurier, Geschäftsführerin der Breitband Nordhessen GmbH: „In den vergangenen Wochen haben uns Bauunternehmen ihre Vorgehenskonzepte präsentiert. Im nächsten Schritt sind jetzt die geeigneten Bieter aufgefordert, bis Ende Januar ihr Angebot für die Netzerrichtung einzureichen.“ Nach heutigem Planungsstand soll nach Abschluss aller Prüfungen und Verhandlungen der Auftrag an einen geeigneten Bieter im Frühjahr 2016 vergeben werden.

„Schnelle Internetanschlüsse sind eine unverzichtbare Infrastruktur für Bürger und Unternehmen. Ihre flächendeckende Verfügbarkeit ist ein wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region und ein Beitrag zur Sicherstellung der Attraktivität ländlicher Räume“, erklärt der Landrat von Hersfeld-Rotenburg, Dr. Michael Koch. Er ist zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Breitband Nordhessen GmbH. Koch: „Ziel unserer parteiübergreifenden Zusammenarbeit ist, die gesamte Region vor allem dort zu versorgen, wo bis heute keine schnelle Internetversorgung gewährleistet ist.“

Ziel des flächendeckenden Breitbandausbaus ist es, alle Kabelverzweiger im Ausbaugebiet der fünf Landkreise mit Glasfaser anzuschließen. Mindestens 95 Prozent aller Anschlüsse können so nach Fertigstellung mit Übertragungsraten von bis zu 50Mbit pro Sekunde rechnen. Gewerbetreibende und Privathaushalte haben die Möglichkeit, über die Netcom Kassel einen eigenen Anschluss zu erhalten. Sobald ihr Gebiet ausgebaut ist, können sie vom Hochgeschwindigkeitsinternet profitieren. (red)



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