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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Vortrag widmet sich Geburtsverletzungen

Informationen vom Spezialisten: Chefarzt Dr. Heinz-Josef Kaum informiert im Asklepios Klinikum Schwalmstadt über mögliche Geburtsverletzungen. Foto: AsklepiosSchwalmstadt. Um Geburtsverletzungen geht es diesmal während eines kostenlosen Vortrages in der Veranstaltungsreihe …fragen Sie doch mal Chefarzt Dr. Kaum. Dazu lädt der erfahrene Mediziner für Mittwoch, den 17. August, 16.30 Uhr, in die Vortragshalle des Asklepios Klinikums Schwalmstadt ein.

Gerade beim ersten Kind, wenn es vaginal und somit auf natürliche Weise das Licht der Welt erblickt, kommt es bei werdenden Müttern während des Geburtsvorganges häufiger zu Verletzungen. Dafür verantwortlich sind kindbedingte Dehnungen, die bei vielen Frauen in Form von Rissen in der Scheide, an den Schamlippen oder am Damm auftreten.  „Es ist keine Seltenheit, das wir beim ersten Kind einen Scheiden-Damm-Schnitt, die sogenannte Episiotomie durchführen, um für den Kopf des Neugeborenen den nötigen Platz zu schaffen. Somit lassen sich auch unkontrollierte Rissbildungen vermeiden. Beim zweiten oder dritten vaginal geborenen Kind geht wesentlich weniger oder gar nichts mehr kaputt“, erklärt Dr. Heinz-Josef Kaum.

Dr. Heinz-Josef Kaum. Foto: AsklepiosWenn kurz vor der Geburt ein Scheiden-Damm-Schnitt notwendig oder sinnvoll erscheinen würde, spürten die werdenden Mütter diesen Vorgang nicht. Den Grund nennt der Chefarzt der Frauenklinik:  „Wir schneiden nur auf dem Höhepunkt einer Wehe. In einer solchen Phase registrieren Schwangere keine Schmerzen.“ Ganz selbstverständlich habe jede Frau Angst vor dem anschließenden Nähen solcher Schnitte oder Risse. „Diese Angst möchte ich während dieser Vortragsveranstaltung nehmen“, kündigt Dr. Kaum an. Nach seiner Auskunft nähen Spezialisten entweder schmerzfrei unter der schon zuvor während des Geburtsverlaufes durch Narkoseärzte angelegten PDA (Periduralanästhesie), oder unter Einatmung von Livopan – einem Sauerstoff-Lachgas-Gemisch.

„Die Wunden können und werden aber auch mittels lokaler Betäubung versorgt. Unser oberstes Ziel ist es, dass Frauen das Nähen nicht als schmerzhaft empfinden und es als Negativerlebnis in Erinnerung behalten.“ Diesem Grundsatz folgend würden selbst größere Geburtswunden schmerzfrei in Kurznarkose im Operationssaal behoben. Dr. Kaum wird während des allgemeinverständlich formulierten Vortrages auch Fragen der Zuhörer beantworten.



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