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„Rente muss reichen!“

DGB-Kreisverband beteiligt sich in Melsungen und Treysa am bundesweiten Aktionstag der Rentenkampagne

Foto: DGB Schwalm-Eder

Foto: DGB Schwalm-Eder

Schwalm-Eder. Mit dem bundesweiten Aktionstag erreichte die DGB-Kampagne „Rente muss reichen“ gestern ihren nächsten Höhepunkt. An über 270 Orten in ganz Deutschland haben Gewerkschafter Pendler angesprochen und Kampagnenmaterial verteilt, welches diese auf ihrem Weg von und zur Arbeit begleitet. An den Bahnhöfen in Treysa und Melsungen haben in den frühen Morgenstunden Gewerkschafter aus dem Landkreis Schwalm-Eder für die Vorschläge des DGB für eine starke gesetzliche Rente geworben. 

„Schon wach? Viele können von einer guten Rente nur träumen.“ und „Abwarten und Tee trinken? Dann ist die hart verdiente Rente bald nicht mehr viel wert.“ – so die Botschaften der Aktion. Den Coffee- bzw. Tea-to-Go gab’s gratis dazu. Der DGB und seine Gewerkschaften streiten für einen Kurswechsel zur Stärkung der gesetzlichen Rente. DGB-Kreisvorsitzender Andreas Fritsch: „Wir brauchen wieder eine gesetzliche Rente, auf die man sich verlassen kann! Im Wahljahr haben wir die Chance, mit unserer Stimme viel zu bewegen. Wir fordern die im Bundestag vertretenen Parteien auf, die gesetzliche Rente in den nächsten vier Jahren wieder stark zu machen.“

Hintergrund:
Um die Beitragssätze niedrig zu halten, hatte der Gesetzgeber Anfang des Jahrtausends entschieden, das Niveau der gesetzlichen Rente kontinuierlich sinken zu lassen. Die Beschäftigten sollten stattdessen privat vorsorgen (Riester-Rente), die Arbeitgeber wurden entlastet. Aber die Erwartungen an die private Altersvorsorge haben sich nicht erfüllt. Ohne Kurswechsel droht den Beschäftigten sozialer Abstieg im Alter: Sinkt das Rentenniveau weiter von 48 Prozent (heute) auf unter 42 Prozent (2045), müssen alle für die gleiche Rente wesentlich länger arbeiten – bei einem Lohn von 2.500 Euro wären es z. B. 42 statt 37 Jahre. Und selbst dann läge die Rente nur gerade in Höhe der Grundsicherung. Der Deutsche Gewerkschaftsbund will das Rentenniveau sofort auf dem heutigen Stand stabilisieren und im weiteren Schritt anheben, etwa auf 50 Prozent. Mehr Informationen unter www.rente-muss-reichen.de. (red)



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