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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Projektideen für mehr Lebensqualität

Ann-Sophie Schmid. Foto: Hephata

Ann-Sophie Schmid. Foto: Hephata

Schwalmstadt. Katharina Heuser (22) aus Körle hat den Job schon in der Tasche. In ein paar Wochen ist ihre Ausbildung an der Hephata-Akademie für soziale Berufe in Schwalmstadt-Treysa vorbei. Dann wird sie als Erzieherin in einer Kindertagesstätte in München arbeiten. Die 22-Jährige konnte unter mehreren Jobangeboten wählen. Ein Grund dafür dürfte wohl auch ihr ausgefallenes Berufspraktikum sein.

Katharina Heuser absolviert ihr Berufspraktikum, das im letzten von drei Ausbildungsjahren in einer sozialpädagogischen Einrichtung stattfinden muss, in einer Kindertageseinrichtung in Süd-England. Dort arbeitet sie mit einem Jungen mit Down-Syndrom zusammen und brachte ihm die Gebärdensprache bei. Die Ergebnisse dieses Projektes präsentierte sie am Donnerstag zusammen mit 44 anderen Berufspraktikanten der Erzieher- und Heilpädagogenausbildung an der Hephata-Akademie.

Katharina Heuser. Foto: Hephata

Katharina Heuser. Foto: Hephata

„Ich hatte schon vor drei Jahren ein Au Pair-Jahr dort verbracht und einfach meine alte Gastfamilie gefragt, ob ich nochmal bei ihr wohnen könnte. Das Jahr war eine tolle Erfahrung“, sagt die 22-Jährige. Doch der Schritt in die Ferne ist nicht Grundlage dafür, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. „In dem Berufspraktikum geht es darum, eine eigene Projektidee zu entwickeln und die Lebensqualität von Klienten zu fördern“, sagt Reinhold Tripp, Dozent an der Akademie und gemeinsam mit Dozentin Dorothea Böcher-Burkart für die Organisation der Berufspraktika zuständig. „Nach zwei Jahren schulischer Ausbildung an der Akademie und kurzen Praktika stellt das Berufspraktikum die Phase der Verselbstständigung des eigenen pädagogischen Arbeitens dar“, so Tripp. Die Absolventinnen und Absolventen legen ihre Berufspraktika unter anderem in Kitas, Förderschulen, Werkstätten für behinderte Menschen, Wohngruppen und sozialpsychiatrischen Einrichtungen ab. Die Dozenten der Akademie helfen bei der Vermittlung der Berufspraktika, auch über Ländergrenzen hinweg.

Daniela Rosché (21) aus Fuldatal macht ihr Berufspraktikum beim Institut Lauterbad in Kassel. Dort werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie emotionale und soziale Entwicklung betreut und beschult. Die 21-Jährige setzt in der Schule der Einrichtung ein Projekt zum therapeutischen Filzen um. Sie hat bereits die Zusage, als  Erzieherin im Schuldienst der Einrichtung weiter arbeiten zu können. Ann-Sophie Schmid (21) aus Stadtallendorf hat mehrere Bewerbungen laufen. Die 21-Jährige absolviert ihr Berufspraktikum der Heilerziehungspflege in der Gemeinschaft in Kehna in Weimar an der Lahn. Ihr Projekt ist die Vorbereitung eines Klienten auf die lang ersehnte Mofa-Führerscheinprüfung: „Ziel war es, dass er sich zur Fahrschule anmelden kann, da sind wir kurz davor. Außerdem ist er jetzt auch mit dem Fahrrad verkehrssicherer und kann einen großen Wunsch selbst verwirklichen.“ (me)



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